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Künstlergruppe „Frei-Stil“ stellt im Rehazentrum Bad Eilsen aus

Porträts und Abstraktes

BAD EILSEN. In der Wandelhalle des Rehazentrums Bad Eilsen ist eine neue Ausstellung eröffnet worden. Gezeigt werden dort Malereien und Zeichnungen der Gruppe „Frei-Stil“, zu der sich die drei Künstler Peter Neff, Günter Lüdeking und Doris Pöhler zusammengeschlossen haben.

veröffentlicht am 05.05.2019 um 14:17 Uhr
aktualisiert am 05.05.2019 um 18:40 Uhr

Der Künstler Peter Neff vor zweien seiner Werke. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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BAD EILSEN. In der Wandelhalle des Reha-Zentrums Bad Eilsen ist eine neue Ausstellung eröffnet worden. Gezeigt werden dort Malereien und Zeichnungen der Gruppe „Frei-Stil“, zu der sich die drei Künstler Peter Neff, Günter Lüdeking und Doris Pöhler zusammengeschlossen haben.

Neff wohnt in Bisperode und ist Mitglied der Kestner Gesellschaft Hannover sowie der Kunstetage Lauenau. Zusätzlich zur Malerei hat er sich auch dem Gestalten von Skulpturen und dem Erschaffen von Lichtobjekten sowie dem Schreiben von lyrischen und satirischen Texten verschrieben. Einige Beispiele seiner Schreibkunst gab es bei der Eröffnung der Gemeinschaftsausstellung zu hören, um die Vernissage damit zu umrahmen. In der noch bis zum 16. Juni laufenden Ausstellung selbst präsentiert er allerdings abstrakte Bilder – so etwa eine mit „Toscanischer Traum“ betitelte autobiografische Malerei, in dem er leichte und schwere Phasen seines Lebens verarbeitet hat.

Bevor Neff kreativ zu Werke geht, setzt er sich nach eigenen Angaben immer ein entsprechendes Thema, das er dann künstlerisch umsetzt. Mitunter kann es aber auch schon mal mehrere Jahre dauern, bis er die richtige Idee gefunden hat, wie er das von ihm gewählte Thema visualisieren kann. „Es ist manchmal harte Arbeit“, betont er.

Günter Lüdeking zeichnet gerne Porträts und ihn interessierende „bestimmte Stimmungen“. Foto: wk

Und Lüdeking? „Kunst ist für mich wichtig, um mit Menschen in Begegnung zu kommen“, erklärt der Coppenbrügger, dessen bevorzugte Materialien Kohle und Pastellkreide sind. Zudem könne er bei der kreativen Arbeit komplett abschalten. Genauer noch: „Das ist so ein befreiendes Gefühl“, beschreibt es Neff. Nicht selten habe er jedoch schneller das Bild gemalt als das diesem zugrunde liegende Motiv gefunden.

Im Reha-Zentrum Bad Eilsen zeigt Lüdeking unter anderem Porträts von Menschen und Tieren. Pöhler hingegen, die bei der Vernissage nicht zugegen war, lebt in Hessisch Oldendorf und frönt der Acrylmalerei. „Ihre abstrakte Kunst dient nicht der konkreten Vermittlung einer Botschaft, sondern sie lässt dem Betrachter Freiraum zur eigenen Interpretation“, erklärte Kerstin Henke, die als Freizeittherapeutin der Klinik die dortigen Ausstellungen organisiert.




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