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Zweites Luhdener Tannenbaum-Schreddern der Freiwilligen Feuerwehr stößt erneut auf gute Resonanz

Ruckzuck zerkleinert!

LUHDEN. Jedes Jahr gibt es neue ausgefallene Ideen, wie man den ausgedienten Weihnachtsbaum verwerten kann. Doch nach wie vor wollen die meisten Haushalte ihre abgeschmückte Tanne einfach nur loswerden. Wenn man einem großen schwedischen Kaufhaus glauben darf, werden in den nordischen Ländern, rund um den St.-Knuts-Tag, die Weihnachtsbäume einfach aus den Fenstern geworfen. Hier fahren vielerorts die Feuerwehren durch die Ortschaften.

veröffentlicht am 13.01.2019 um 12:43 Uhr
aktualisiert am 13.01.2019 um 17:40 Uhr

Dennis Rösener und Fritz Rahe „füttern“ den hungrigen Schredder. Foto: hil
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LUHDEN. Jedes Jahr gibt es neue ausgefallene Ideen, wie man den ausgedienten Weihnachtsbaum verwerten kann. Doch nach wie vor wollen die meisten Haushalte ihre abgeschmückte Tanne einfach nur loswerden. Wenn man einem großen schwedischen Kaufhaus glauben darf, werden in den nordischen Ländern, rund um den St.-Knuts-Tag, die Weihnachtsbäume einfach aus den Fenstern geworfen.

Hier fahren vielerorts die Feuerwehren durch die Ortschaften. Sie sammeln die an die Straße gelegten Tannenbäume ein und entsorgen sie umweltfreundlich. Über 20 Jahre war dies in Luhden genauso. Im vergangenen Jahr hatte die Freiwillige Feuerwehr die Idee, das Tannenbaumentsorgen mit einem geselligen Beisammensein am Feuerwehrhaus zu verbinden, mit sehr positiver Resonanz.

So auch in diesem Jahr: Zwischen 10 und 15 Uhr konnten die ausgedienten Bäume am Lindenbrink angeliefert werden, wo sie dann unter Aufsicht in den Schredder gesteckt wurden. Für jeden angelieferten Baum, gab es eine Verzehrmarke. So konnten sich die Luhdener, während der Trecker brummte und der Schredder ruckzuck alles zu Kleinholz verarbeitete, im beheizten Feuerwehrhaus aufhalten und es sich schmecken lassen.

Beim Thekenteam der Feuerwehr gab es Warm- und Kaltgetränke, alternativ konnte man beim Grillteam eine gegrillte Wurst erwerben. Viele Luhdener nutzten die Gelegenheit, Freunde und Nachbarn zu treffen und sich in geselliger Runde auszutauschen. Das Team der Freiwilligen Feuerwehr war am Nachmittag sehr erfreut über die Ausbeute. Trotz des regnerischen Wetters wurden 51 Bäume angeliefert. Ein großer Dank galt Fritz Rahe aus Heeßen. Er hatte auch in diesem Jahr wieder die erforderlichen Maschinen kostenlos zur Verfügung gestellt. Da das Luhdener Weihnachtsbaum-Schreddern so gut angenommen wurde, soll es nach derzeitigem Stand auch im nächsten Jahr stattfinden. hil




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