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Stromtankstelle hört auf App

Samtgemeinde verfügt nun über Ladesäule für Elektrofahrzeuge

EILSEN. Auch die Samtgemeinde Eilsen hat nun eine Ladesäule für elektrisch betriebene Fahrzeuge. Diese „Tankstelle“, die über zwei Ladepunkte mit jeweils 22 KW Leistung verfügt, steht auf dem Parkplatz an der Samtgemeindeverwaltung in Bad Eilsen. Die Ladesäule gehört der neuesten Generation an.

veröffentlicht am 25.02.2019 um 14:59 Uhr
aktualisiert am 25.02.2019 um 17:00 Uhr

Stadtwerke-Geschäftsführer Eduard Hunker (links) und Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann schauen zu, wie Frank Wohlgemuth (rechts) von Westfalen Weser Netz die „Tankstelle“ auf dem Parkplatz an der Samtgemeindeverwaltung in Betrieb nimmt. Foto

Autor:

Cord Heinrich Möhle
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EILSEN. In der Samtgemeinde Eilsen ist eine neue „Tankstelle“ eingeweiht worden. Seit ein paar Tagen steht auf dem Parkplatz an der Samtgemeindeverwaltung eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge. Sie gehört der neuesten Generation an und verfügt über zwei Ladepunkte mit jeweils 22 Kilowatt (kW) Leistung.

Diese Säule hat das Unternehmen Westfalen-Weser Netz in Kooperation mit den Stadtwerken Schaumburg-Lippe auf dem Parkplatz, der im Eck zwischen der viel befahrenen Bückeburger Straße und der Wilhelmstraße liegt, aufgestellt. Die Samtgemeinde hat das Grundstück „geopfert“ und wird auch noch zwei Schilder, die speziell auf den neuen Ladepunkt hinweisen sollen, aufstellen.

Das lange Warten auf eine derartige „Tankstelle“ habe sich für die Kommune gelohnt, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann sichtlich stolz, als er gemeinsam mit Eduard Hunker, dem Geschäftsführer der Stadtwerke Schaumburg-Lippe, und Frank Wohlgemuth, dem Fachmann von Westfalen Weser Netz, die Ladesäule offiziell in Betrieb nahm. Besonders zufrieden ist Schönemann, dass Eilsen nun über das neueste Modell der Ladesäulen verfügt. Fahrer von Elektroautos haben nun die optimale Gelegenheit, während eines Spazierganges im schönen Kurpark, eines Besuchs im Palais im Park oder des Restaurants im Haus des Gastes auf dem Parkplatz ihr Fahrzeug abzustellen und gleichzeitig die Batterien ihres Autos nachzuladen.

Die Säule, so betonte Wohlgemuth, müsse per App freigeschaltet werden. Auf diese Weise wird auch der entnommene Strom bezahlt. Möglich sei es auch, sich einen entsprechenden Chip zu besorgen, der dann nur noch an die Säule gehalten werden muss, wenn „getankt“ werden soll. Per App wird aber auch angezeigt, wo überhaupt Ladesäulen stehen, welche Leistung diese bringen, was für Stecker vorhanden sein müssen oder auch, ob die „Tankstelle“ überhaupt frei ist.

Westfalen Weser Netz und Stadtwerke betreiben im Landkreis zusammen derzeit elf Ladesäulen, zwei weitere werden in der nächsten Zeit hinzukommen, wie Wohlgemuth versicherte. Die Stadtwerke ihrerseits haben weitere eigene Säulen, eine am Firmensitz in Bückeburg, eine zweite an der Bahnhofstraße/Bereich Hubschraubermuseum (sie ist offiziell aber noch nicht in Betrieb) und eine dritte in Obernkirchen. Die elektrische „Tankstelle“ in der Bergstadt, so erläuterte Stadtwerke-Geschäftsführer Hunker, sei zwar recht veraltet, funktioniere aber noch.




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