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Nach 38 Jahren ist Schluss

Schützenchef Heinz Meier verzichtet auf seine Wiederwahl

BUCHHOLZ. Heinz Meier, der 38 Jahre lang an der Spitze der Buchholzer Schützengilde stand, hat bei der Jahresversammlung auf seine Wiederwahl verzichtet und damit das Amt des Vorsitzenden niedergelegt. Damit ist in Buchholz eine Ära zu Ende gegangen.

veröffentlicht am 11.02.2019 um 11:56 Uhr
aktualisiert am 11.02.2019 um 16:10 Uhr

Diese langjährigen Mitglieder der Schützengilde gehören zum Rückgrat des Vereins. Zweiter von rechts ist Klaus Brehmeier, der mit der Silbernen Verdienstnadel des Kreisschützenverbandes ausgezeichnet wurde. Foto: sig
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Autor

Siegfried Klein Reporter
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BUCHHOLZ. Es ist nicht zu viel gesagt, dass die Buchholzer Grünröcke ihre Existenz in erster Linie Heinz Meier verdanken, der vor 38 Jahren die Gründung der Schützengilde initiierte. Er war von diesem Zeitpunkt an an der Spitze des Vereins. Auch der Bau des Schützenhauses war letztlich sein Werk, selbst wenn zahlreiche Mitglieder ehrenamtlich mitgewirkt haben. Im Alter von 73 Jahren sah er jetzt den Zeitpunkt gekommen, die Verantwortung in jüngere Hände zu legen.

Noch einen Tag vor der Jahresversammlung im Schützenhaus war dieser Schritt nahezu allen Mitgliedern unbekannt. Es ist für eine Gemeinschaft, die so lange von einer Führungskraft an der Spitze geführt wurde, alles andere als einfach, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Ohnehin zeigen immer weniger Männer und Frauen die Bereitschaft, Ehrenämter zu übernehmen.

Mit dem bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden, Thomas Vohr, hat die Schützengilde für das Führungsamt einen geeigneten Nachfolger gefunden. Ihm zur Seite steht künftig als Stellvertreter Stefan Redecker. Der Vorstand wird vervollständigt von der Schatzmeisterin Elke Milewczek, dem Schriftführer Mike Uhlig und der Pressewartin Sabine Reichelt. Als Gruppenleiter fungieren weiterhin Thomas Vohr und Alexandra Uhlig.

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Abschied vom Amt des Vorsitzenden: Heinz Meier. Foto: sig

Meier erwähnte in seinem Jahresbericht die Veranstaltungen, zu denen auch die übrige Dorfgemeinschaft eingeladen war. In diesem Jahr gibt es eine einschneidende Änderung: Das Schützenfest wird nur noch an einem Tag gefeiert, und zwar diesmal am 18. Mai. Die Erfahrung habe gezeigt, dass sich der finanzielle Aufwand für ein mehrtägiges Fest aufgrund der nachlassenden Beteiligung nicht lohnt. Neben den Veranstaltungen standen im Vorjahr noch Reparaturen an der Heizungs- und Kühlanlage im Schützenhaus an. Außerdem wurde ein Unterstand für Raucher gebaut. Nachgelassen haben auch die sportlichen Aktivitäten auf den verschiedenen Ebenen. Deshalb werden nur noch ein Luftgewehrteam und eine Pistolenmannschaft für die Wettbewerbe gemeldet. Erfreulich ist, dass die Schützengilde weiterhin über eine gesunde Finanzlage verfügt.




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