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„Das ganze Ding ist abgängig“

Spielplatz: 20000 Euro für neue Ausstattung eingeplant

AHNSEN. Da die große Kletterburg auf dem Spielplatz am Ahnser Sportplatz nicht mehr verkehrssicher ist, wird diese abgerissen. Spätestens zum Ende der Sommerferien sollen dort aber neue Großspielgeräte installiert werden.

veröffentlicht am 22.05.2019 um 11:04 Uhr
aktualisiert am 22.05.2019 um 18:10 Uhr

Ein Teil der maroden Kletterburg ist mit einem Trassierband gesperrt. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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AHNSEN. Die große Kletterburg auf dem Ahnser Spielplatz ist mittlerweile in einem derart schlechten Zustand, dass diese nicht mehr verkehrssicher ist. Daher hat sich der Rat der Gemeinde darauf verständigt, das hölzerne Bauwerk durch neue Spielgeräte zu ersetzen. Hierfür ist ein Betrag in Höhe von 20 000 Euro in den diesjährigen Haushalt eingeplant.

Auf den Beschluss vom März folgt nun der nächste Schritt: Voraussichtlich noch in diesen Tagen wird der Bauhof der Samtgemeinde Eilsen die Kletterburg abbauen, nachdem diese zum Teil bereits mit rot-weißem Flatterband abgesperrt worden ist.

„Das ganze Ding ist abgängig“, betont Harald Niemann, der Bürgermeister (SPD) des Dorfes. Fraktionsübergreifend herrsche deshalb Einigkeit, dass das Großspielgerät abgerissen wird. Wodurch dies dann ersetzt wird, das soll ihm nach bei der nächsten Sitzung des Gemeinderates festgezurrt werden, die für den 6. Juni angesetzt ist.

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Ein Teil der maroden Kletterburg ist mit einem Trassierband gesperrt. Foto: wk

Vor Kurzem habe es daher einen Ortstermin mit einem Hersteller von Spielplatzgeräten gegeben, der auch schon ein Angebot abgegeben habe, führt der Bürgermeister weiter aus. Denkbar sind demnach „interessante Spielgeräte“ wie Klettertürme und -wände, Hängebrücken, Rutschen und beispielsweise eine Schaukel. Wobei das Ganze nicht mehr aus Holz sein soll, sondern aus wesentlich langlebigerem WPC (Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff): „Das ist in der Anschaffung zwar teurer als Holz, hat aber den Vorteil, dass man deutlich länger was davon hat“, erklärt er.

Da die neue Ausstattung laut Niemann möglicherweise etwas mehr als die vorgesehenen 20000 Euro kostet, wird die Gemeinde die Anschaffung wohl splitten, indem ein Teil der Investition erst im nächsten Jahr getätigt wird. „Eventuell kommen wir aber auch mit einem Nachtragshaushalt hin.“ So oder so, sollen spätestens zum Ende der diesjährigen Sommerferien zumindest einige der neuen Spielgeräte installiert sein.

„Wir finden den Spielplatz alle wichtig“, versichert der Bürgermeister. Daher wolle der Gemeinderat die Anlage auch erhalten. Dies auch deshalb, weil der Spielplatz allein schon wegen dessen Lage - direkt am Sportplatz, aber abseits der Straßen - sehr attraktiv sei.




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