weather-image

Standortverlagerung nicht möglich

HEEßEN. In ihrem an die Gemeinde Heeßen gerichteten Beschwerdeschreiben haben die Unterzeichner angeführt, „dass die Firma Hasse kein landwirtschaftlicher Betrieb mehr ist“, weshalb diese „nicht mehr in den Ortskern gehört“. Was sagt Dirk Hasse hierzu? „Wir sind ein landwirtschaftlicher Betrieb mit einen Gewerbebetrieb für Dienstleistungen“, erklärt er.

veröffentlicht am 26.10.2018 um 13:31 Uhr
aktualisiert am 26.10.2018 um 18:42 Uhr

270_0900_113251_e_Hasse_0210.jpg
Michael_Werk

Autor

Michael Werk Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Dabei habe Hasse Agrar-Service hinsichtlich der Gewichtung inzwischen einen Anteil von rund 70 Prozent, während der landwirtschaftliche Betrieb lediglich rund 30 Prozent Anteil habe. Niedersachsenweit gebe es jedoch „600 bis 700 solcher Betriebe“, von denen mit Sicherheit „80 Prozent“ ebenfalls mitten im Dorf gelegen seien, betont der Heeßer. Ergänzend merkt er an, dass es ihm aus finanziellen Gründen nicht möglich sei, außerhalb des Ortes auf dem freien Feld eine neue Betriebsstätte zu bauen. Denn in den vergangenen Jahren habe er bereits viel Geld in seinen Fuhr- und Maschinenpark investiert, um den Betrieb für die Zukunft besser aufzustellen und zuvor nur saisonal beschäftigten Mitarbeitern eine durchgängige respektive feste Beschäftigung bieten zu können. Auf Nachfrage berichtet er, dass der Personalstamm derzeit aus 22 festangestellten Mitarbeitern und zwanzig Saisonkräften besteht.

In diesem Kontext weist Hasse darauf hin, dass sein Vater vor zwölf Jahren schon mal einen Antrag für den Bau einer Halle gestellt habe, die dem Unterstellen von landwirtschaftlichen Maschinen dienen sollte. Rund 2000 Quadratmeter sollte diese groß sein und außerhalb Heeßens auf einer Fläche zwischen dem südlichen Ortsrand und der Bundesstraße 83 platziert werden. Doch dieses Vorhaben sei damals von Gemeinderat abgelehnt worden.

Daher habe er dann kreisweit diverse Hallen angemietet. Doch sei der Aufwand auf Dauer zu groß, die darin untergestellten Fahrzeuge (etwa Mähdrescher) bei Bedarf (beispielsweise für daran nach der Erntesaison durchzuführende Wartungs- und Reinigungsarbeiten) immer nach Heeßen zu holen. wk




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare