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Lerchenweg und Neue Straße: Fahrbahnen werden instand gesetzt

Stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis

HEEßEN. Die aufgrund Alters viele Schäden aufweisenden beiden Siedlungsstraßen „Lerchenweg“ und „Neue Straße“ werden von einer Fachfirma saniert. Das hat der Rat der Gemeinde Heeßen in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Dabei hat er sich für die aufwendigere von insgesamt zwei zur Wahl gestandenen Lösungen entschieden.

veröffentlicht am 25.10.2018 um 15:54 Uhr
aktualisiert am 25.10.2018 um 17:40 Uhr

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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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Die erste Option sah vor, die Fahrbahnen lediglich punktuell zu flicken, was die Kommune mit dafür kalkulierten Kosten in Höhe von lediglich rund 2000 Euro (Lerchenweg) beziehungsweise circa 3500 Euro (Neue Straße) vergleichsweise günstig gekommen wäre. Die gewählte zweite – deutlich teurere – Variante, die der Gemeinde von dem ausführenden Unternehmen Struckmeier Tief- und Rohrleitungsbau (Obernkirchen) empfohlen worden ist, sieht laut Heeßens Bürgermeister Harald Bokeloh (SPD) indes folgende Maßnahmen vor: zunächst Ausfräsen der schadhaften Stellen im Asphalt, dann Auffüllen der Löcher mit Bitumen und danach zweimal hintereinander großflächiges Aufbringen einer „Emulsion“ mit jeweils anschließendem Splitten der Fahrbahn. Nach einer rund zweiwöchigen Wartezeit werden die Straßen dann abgefegt und dabei etwaiger loser Splitt entfernt, womit der Lerchenweg (rund 7100 Euro Kosten) und die Neue Straße (rund 8900 Euro) für einige Jahre instand gesetzt sein werden.

Die aufwendigere Variante sei eine gute Lösung, bei der das Preis-Leistungs-Verhältnis stimme, hatte Frank Harmening, 1. Vize-Bürgermeister (CDU), vor der Beschlussfassung resümiert. Und Bernd Schönemann, der Gemeindedirektor, pflichtete bei: „Für beide Straßen 16000 Euro, das ist völlig in Ordnung.“

Für die Sanierung der Neuen Straße sind rund 8900 Euro veranschlagt. Foto: wk
  • Für die Sanierung der Neuen Straße sind rund 8900 Euro veranschlagt. Foto: wk

In diesem Jahr wird es allerdings nichts mehr mit der Sanierung der beiden Fahrbahnen. Denn bei der gewählten Instandsetzungsmaßnahme muss während der Arbeiten und der sich daran anschließenden 14-tägigen Wartezeit bis zum Abfegen des überschüssigen Splitts durchgängig eine Außentemperatur von mindestens 5 Grad Celsius herrschen, so Bokeloh. Doch dies könne aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit jetzt nicht mehr garantiert werden. Daher erfolge die Herrichtung des Lerchenweges und der Neuen Straße nicht vor Mai 2019.




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