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Krippenspiel „Aufgeweckt“ am 24. Dezember um 15 Uhr in der Christuskirche / Viel Freude bei den Proben

Und immer wieder wird angeklopft

BAD EILSEN. Mit viel Engagement und Initiative sind die Kinder mit von der Partie, damit sich die Besucher des Gottesdienstes am 24. Dezember an einem tollen Krippenspiel erfreuen können. „Aufgeweckt“ lautet der Titel des Stücks, das auf dem Kinderbuch „Stille Nacht, eilige Nacht“ von Nicholas Allan und dem gleichnamigen Theaterstück von Klaus Kirsten basiert. Die Verantwortlichen Pastor Hendrik Blank, Christina Senne-Blümel und Marleen Schirner sowie die 13 kleinen Schauspielerinnen und Schauspieler freuen sich auf den Heiligabend, um im Gottesdienst um 15 Uhr „Aufgeweckt“ präsentieren zu dürfen.

veröffentlicht am 20.12.2018 um 13:00 Uhr
aktualisiert am 20.12.2018 um 17:40 Uhr

Pastor Hendrik Blank (links) und sein Team, das das Krippenspiel „Aufgeweckt“ am 24. Dezember um 15 Uhr im Gottesdienst in der Christuskirche aufführen wird. Foto: möh
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BAD EILSEN. Mit viel Engagement und Initiative arbeiten etliche Mädchen und Jungen derzeit daran, dass sich die Besucher des Gottesdienstes am 24. Dezember in der Christuskirche Bad Eilsen an einem tollen Krippenspiel erfreuen können. „Aufgeweckt“ lautet der Titel des Stücks, das auf dem Kinderbuch „Stille Nacht, eilige Nacht“ von Nicholas Allan und dem gleichnamigen Theaterstück von Klaus Kirsten basiert. Die Verantwortlichen – Pastor Hendrik Blank, Christina Senne-Blümel und Marleen Schirner sowie die 13 kleinen Schauspielerinnen und Schauspieler – freuen sich auf den Heiligabend, um im Gottesdienst ab 15 Uhr „Aufgeweckt“ präsentieren zu dürfen.

Schon seit geraumer Zeit wird einmal in der Woche in der Christuskirche geprobt, damit das Krippenspiel „sitzt“. Auch wenn manchmal einige kleine Macken zu hören sind, so sind sich die Jungen und Mädchen wie auch die Erwachsenen sicher, dass ihnen der Applaus der Besucher des Familiengottesdienstes gewiss ist. Und es gibt viele Aspekte zu beachten, auch wenn es Kleinigkeiten sind. So haben einige der Kids, die Jüngsten sind gerade einmal vier, fünf oder sechs Jahre alt, zum ersten Mal ein großes Mikrofon in der Hand, in das „richtig“ hineingesprochen und das auch rechtzeitig weitergegeben werden muss, wenn der eigene Text vorbei und der „Kollege“ an der Reihe ist.

Und die Jungen und Mädchen haben nicht nur sichtbar Freude an ihrer Probenarbeit auf dem Altar der Christuskirche, sondern unterstützen sich auch gegenseitig, sollte es erforderlich sein. Nicht zuletzt muss beachtet werden, wenn sich wider Erwarten ein kleiner Fehler bei der Premiere am 24. Dezember bemerkbar macht, dass die Kinder diese Zusatzaufgabe in der Kirche freiwillig übernommen haben.

Die Geschichte dieses Krippenspiels ist eigentlich recht lustig. Eine Wirtin in Bethlehem wird in schöner Regelmäßigkeit von den seltsamsten Gestalten und Erscheinungen, die den neugeborenen Heiland suchen, aus dem wohlverdienten Schlaf geweckt. Und dabei ist sie schon mehr als sauer, dass die eigene Familie nicht in den eigenen Zimmern schlafen kann, da ihr Haus mit Gästen voll belegt ist. Für Jesus und Maria bleibt daher nur der alte Stall, der zwar nichts kostet, aber auch nicht sauber ist. Die Wirtin erkennt allerdings schließlich nach den vielen Strapazen, dass das neugeborene Kind in ihrem Stall der Messias sein muss. möh




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