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Verboten und gefährlich

Zufahrt zum Feldweg mit Gesteinsbrocken versperrt

AHNSEN. Wohl, um dem wilden Parken im Bereich eines landwirtschaftlichen Fahrzeugen vorbehaltenen Feldweges ein Ende zu bereiten, sind quer über diesen asphaltierten Feldweg mehrere Gesteinsbrocken ausgelegt worden. Über die möglichen Folgen haben sich der oder die Täter anscheinend keine Gedanken gemacht.

veröffentlicht am 06.02.2019 um 12:40 Uhr

Während die schweren Sandsteinblöcke im Auftrag des Landkreises auf dem Grünstreifen platziert worden sind, ist unbekannt, wer die Einmündung (hinten) des asphaltierten Feldweges mit Gesteinsbrocken versperrt hatte. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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AHNSEN. Trotz regelmäßiger Kontrollen seitens des Ordnungsamtes ist es noch nicht gelungen, das wilde Parken im Bereich des - der Zufahrt zum Klinikum Schaumburg gegenüberliegenden - Feldweges, abzustellen. Immer noch parken dort Besucher oder Mitarbeiter des Krankenhauses widerrechtlich ihre Autos. Dies zum Leidwesen der diesen asphaltierten Feldweg nutzenden Landwirte, denen die abgestellten Fahrzeuge das Erreichen der Ackerflächen erschweren.

Jüngst hatte nun eine bislang unbekannte Person (vielleicht waren es auch mehrere) die Einmündung des Feldweges in die Kreisstraße 73 mit mehreren - parallel zum Geh-/Radweg - in Reihe platzierten Sandsteinbrocken versperrt. Das berichtet Wolfgang Faulhaber, der Stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Ahnsen. Die Gesteinsbrocken sind inzwischen zwar schon wieder von Hand weggeräumt worden, gleichwohl weist er darauf hin, dass solch ein Eingriff in den Straßenverkehr nicht erlaubt ist.

Zudem macht Faulhaber deutlich, dass er für so eine eigenmächtige Maßnahme „kein Verständnis“ hat. Vor allem für Fahrradfahrer, die an dieser Stelle in der Dunkelheit entlangfahren, hätten die Sandsteinbrocken eine Unfallgefahr dargestellt, erklärt er. Denn ein Radfahrer rechne doch nicht damit, dass dort derartige Steine herumliegen.

Die besagten Sandsteinbrocken sind übrigens nicht die einzigen Elemente, die im Bereich des Feldweges platziert worden sind. Auf einem Grünstreifen entlang des Feldweges liegen schon seit Längerem fünf weitaus größere, mutmaßlich sogar tonnenschwere Sandsteinblöcke, die verhindern sollen, dass auf diesem Areal geparkt wird. Jene Maßnahme ist jedoch vom Landkreis Schaumburg veranlasst worden, wie von dessen Pressesprecherin Anja Gewald zu erfahren ist. Demnach dient der Grünstreifen mit als Ausgleichsfläche für die neu gebaute Kreisstraße 73.

Die eingangs erwähnten Gesteinsbrocken, die an der Einmündung des Feldweges abgelegt worden waren, hat die Verwaltung indes nicht dorthin bringen lassen.




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