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Zukunftspläne für führungslosen SoVD-Ortsverein

BAD EILSEN. Um den derzeit führungslosen SoVD-Ortsverein Bad Eilsen/Ahnsen aus der Krise zu führen, laden drei Vereinsmitglieder zu einer Mitgliederversammlung ein. Dort wollen sie dann einen von ihnen in Eigeninitiative erarbeiteten Vorschlag unterbreiten, wie der Verein am Leben erhalten werden kann.

veröffentlicht am 08.03.2019 um 12:27 Uhr

Michael_Werk

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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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BAD EILSEN. Beim Ortsverein Bad Eilsen/Ahnsen im Sozialverband Deutschland (SoVD), der nun schon seit rund einem Jahr ohne Vorstand vor sich hin dümpelt, deutet sich ein Ende des führungslosen Zustands an.

In Eigeninitiative haben sich die drei Mitglieder Carsten Schramm, Wolfgang Faulhaber und Günther Bergmann intensiv Gedanken darüber gemacht, wie der mehr als 200 Köpfe zählende Verein am Leben erhalten werden kann und einen Lösungsvorschlag ausgearbeitet. Diesen wollen sie den anderen Vereinsmitgliedern bei einer Versammlung vorstellen, zu der sie für Samstag, 16. März, 16 Uhr, in das Restaurant „Adria“ in Bad Eilsen eingeladen haben. An der Versammlung wird auch ein Vertreter des SoVD-Kreisverbandes Schaumburg teilnehmen.

„Die Wahrscheinlichkeit, dass an dem Tag ein neuer Vorstand gewählt wird, die ist gegeben“, sagt Schramm. Näheres dazu soll noch nicht bekannt gegeben werden, da die Drei die „Demokratie nicht umgehen“ wollen. Wenn aus der Versammlung andere Vorschläge kommen, seien diese willkommen.

Bei Gesprächen mit anderen Vereinsmitgliedern hätten sie den Eindruck gewonnen, dass es einen Bedarf gibt, dass der SoVD-Ortsverein bestehen bleibt, berichtet Schramm. Schließlich führe der Verein Menschen zusammen und biete diesen Beratung und Unterstützung in sozialversicherungsrechtlichen Fragen.

Gedanken gemacht haben sich die Drei auch hinsichtlich eines möglichen Veranstaltungsprogramms für das laufende Jahr. So möchten sie bei Fortbestehen des Vereins laut Bergmann gerne eine Spargelfahrt, einen Ausflug ans Steinhuder Meer, ein Sommerfest und ein Grünkohlessen organisieren. Auch an ein Kaffeetrinken mit einem Präventionsbeamten der Polizei, der die Teilnehmer unter anderem über Schutzmaßnahmen gegen Einbrüche und über das richtige Verhalten bei Anrufen von Telefon-Trickbetrügern informieren soll, ist gedacht. Ferner möchten sie eine monatliche Sprechstunde für Vereinsmitglieder einrichten.

„Das Konzept, das dahinter steht, ist die Begegnung gleichaltriger Leute“, erklärt Schramm. Eine Idee für die Zukunft ist nach seinen Worten zudem, dass sich Mitglieder als ehrenamtliche Haushaltshilfen engagieren, die andere Mitglieder, die in sozial schwierige Situationen geraten sind, unterstützen.




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