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Vorverkauf startet am 1. Dezember

Ach, du dicker Hund! Theatergruppe Haddessen probt neues Stück

HADDESSEN/PÖTZEN. Die Theatergruppe Haddessen ist auf den Hund gekommen: Jeden Montagabend probt sie derzeit ihr neues Stück, Sabine Drösslers Komödie „Ach, du dicker Hund!“ In dem Dreiakter lernt das Publikum Eisenwarenhändler Anton Meier kennen, Workaholic, erfolgreich und so gestresst, dass Ehefrau Luise (gespielt von Marion Scharff) und Tochter Anna stets hintanstehen müssen. Sogar die Beerdigung von Tante Elsbeth versäumt er, sodass ihm das Erbe entgeht: ein dicker Hund.

veröffentlicht am 22.11.2018 um 16:58 Uhr
aktualisiert am 22.11.2018 um 20:30 Uhr

Rainer ist ein echter Romantiker, zumindest, wenn es um Anna geht… Foto: ah
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Autor

Annette Hensel Reporterin
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Grund genug für Luise und Anna, Anton eine Lektion zu erteilen. Dafür holen sie sich Geschäftspartner Rainer Schmidt, Nachbarin Marie Kling (Maren Homeier) und den Arzt Otto Will, Antons besten Freund (Thorben Drews), mit ins Boot. Gemeinsam gaukeln sie Anton vor, er sei ernstlich erkrankt und müsse sich schonen. Doch der durchschaut die Intrige und sinnt auf Rache...

Selbstverständlich knistert es auch – und zwar zwischen Anna (Jasmin Schwarzenberg) und Rainer (Marco Grüneberg). Bei der Probe entsprechender Szenen geben die für die Bühnenkulisse zuständigen Herren deutliche Kommentare ab: „Du musst mehr Schmalz raushängen lassen“, „da muss auch ein richtiger Kuss mit drin sein“ oder „ihr könnt ja ein bisschen rumfingern oder Händchen halten.“ Also wiederholt das Bühnenliebespaar die Szene und fragt dann: „Besser?!“ „Besser, aber da schleifen wir noch nach“, tönt es von jenseits der Bühne. „Ich kann das nicht glauben, hier spukt es doch bestimmt“, unterbricht Viola Schneider das Geplänkel. Dicht vor der Bühne sitzend, sagt sie zusammen mit Anja Laue den Darstellern die Textpassagen vor, die noch nicht im Gedächtnis haften geblieben sind.

Im Mittelpunkt der Komödie steht weder Anton noch das junge Glück, sondern ein Vierbeiner namens Winston Churchill, der verschwindet und überall, sogar auf dem Friedhof, gesucht wird.

Wer mehr über das „reinste Hund- und Katz-Spiel“ oder das Wauz-Syndrom erfahren möchte oder darüber, ob „die kürzeste Verlobung aller Zeiten“ wirklich die kürzeste bleibt: Die Theatergruppe Haddessen führt ihr neues Stück am 26./27. Januar 2019, am 2./3. und 23./24. Februar sowie am 2./3. März im Schützenhaus Pötzen auf – samstags immer um 19 Uhr, sonntags um 16 Uhr. Bis dahin werden Christian Feldmann, Matthias Klünder und Jens Manentzos dafür gesorgt haben, dass aus der bislang nur mit Sitzecke und Vitrine ausgestatteten Bühne ein schmuckes Wohnzimmer für die Theatergruppe wird. Karten im Vorverkauf sind ab Samstag, 1. Dezember, unter 05152/61316 erhältlich.




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