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Verleihung am Montagabend in Berlin / Live-Übertragung im Internet

Deutscher Kita-Preis fürs Weserbergland?

HESSISCH OLDENDORF/RINTELN. Lange ist es nicht mehr hin, dann herrscht Gewissheit. Am Montag wissen die Kitas aus Hessisch Oldendorf, Rinteln und dem Auetal, ob sie den Deutschen Kita-Preis 2019 in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung“ gewonnen haben.

veröffentlicht am 11.05.2019 um 10:30 Uhr

Ingmar Everding bei seiner täglichen Arbeit. F.: DKJS/Kerstin Lindemeier
Jens-Thilo Nietsch

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„Qualität im Dialog“ heißt ihre Initiative, die sich in einem Vorentscheid unter 1600 Bewerbungen durchgesetzt und damit für die finale Entscheidung am Montagabend im Berliner Tempodrom qualifiziert hat, sozusagen für die „Top 10“. Und im Erfolgsfall wartet ein warmer Geldregen auf das Bündnis. Schafft man es unter die ersten fünf, können 10 000 Euro eingestrichen werden, springt am Ende sogar der erste Platz heraus, darf man sich über 25 000 Euro freuen, ganz zu schweigen von der dann bundesweiten Aufmerksamkeit.

„Gefeiert wird so oder so, egal, welcher Platz am Ende dabei herausspringt“, freut sich Ingmar Everding auf das Erlebnis in Berlin. Der 33-jährige Koordinator des Bündnisses und studierte Sozialpädagoge wird zusammen mit seinen Mitstreitern am frühen Montagmorgen in die Hauptstadt reisen. Mit den drei Bürgermeistern, zwei Elternvertretern, drei pädagogischen Fachkräften und zwei Trägervertretern wird das Bündnis an der Verleihung teilnehmen. „Wir wollten unbedingt Vertreter von allen Beteiligten dabei haben, um die Geschlossenheit des Bündnisses zu demonstrieren“, erklärt Everding, für den es nach der Ankunft in Berlin am Montagvormittag gegen 9 Uhr noch ein bisschen Arbeit gibt. Auf Anfrage der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), Mitinitiator des Kita-Preises, veranstaltet das Bündnis noch einen Workshop, an dem verschiedene Träger im Bereich „Frühkindliche Entwicklung“ teilnehmen. „Wir wollen hier aber nicht nur anderen Wissen vermitteln, sondern auch von anderen Seiten neue Anregungen bekommen“, freut sich Everding auf das Zusammenkommen.

Berichten wird er dann unter anderem über das Arbeiten des Bündnisses im Alltag. Es gehe vor allem darum, die 28 Kitas, die im Bündnis vertreten sind, miteinander zu vernetzen, den Austausch untereinander zu verbessern und auch die vielen Mitarbeiter zu motivieren und ihnen Anerkennung zu vermitteln.

Das alles sei ein dynamischer Prozess mit immer neuen Entwicklungen, Anstößen und Ideen für die tägliche Arbeit für und mit den Kindern, so Everding.

Wenn die Vertreter des Bündnisses in Berlin die Verkündung der Jury herbeifiebern, kann es sich der Unterstützung aus dem Weserbergland sicher sein. Die Veranstaltung wird unter www. deutscher-kita-preis.de per Internet-Livestream übertragen, alle Daheimgebliebenen können also quasi hautnah dabei sein.

Und das werden sie auch, berichtet Everding: „Ich weiß, dass sich viele zum gemeinsamen Abendessen verabredet haben und die Übertragung im Internet zusammen verfolgen werden“, freut er sich über das Live-Daumendrücken aus dem Weserbergland. Und auch das zeige wieder, dass man sich als starke Gemeinschaft fühlt. Am Tag nach der Verleihung gibt es für das Bündnis noch einen Besuch des Bundestages, ehe es wieder in Richtung Heimat geht. Im Gepäck dann mit dabei vielleicht die 25.000 Euro Preisgeld.




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