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Musiker überzeugen mit Eigenkompositionen und Klassischem

Eine imaginäre Atmosphäre

HESSISCH OLDENDORF. Auf eine einzigartige Klangreise nahmen Robert Kusiolek (Akkordeon) und Elena Chekanova (Live Elektronik) ihr Publikum in der St. Nicolai-Kapelle der BDH-Klinik mit.

veröffentlicht am 14.03.2019 um 20:08 Uhr
aktualisiert am 14.03.2019 um 20:50 Uhr

Robert Kusiolek und Elena Chekanova nahmen ihr Publikum auf eine einzigartige Klangreise mit. Foto: ah
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Autor

Annette Hensel Reporterin
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Eingerahmt von klassischen Werken wie Astor Piazzollas „Tanti anni prima“, Edvards Griegs gefühlvoller „Arietta Op.12, Nr.1“ und Johann Sebastian Bachs „Arioso BWV 1056“ stellten sie Eigenkompositionen ins Zentrum des Konzertes.

„Wir werden unsere eigene Geschichte erzählen“, sagt Kusiolek, der seinem Instrument zum Piazolla-Auftakt ungeahnt hohe Töne entlockt, denen in der neuartigen Kammermusik tiefe Basstöne folgen. Im eingangs düsteren Zusammenspiel, bei dem Chekanovas Live-Elektonik Halleffekte und Klopfgeräusche erzeugt, bringt Kusiolek das Akkordeon zum Seufzen, bis sich die Instrumente im Meeresrauschen harmonisch ineinanderfügen. Die Musiker verschmelzen mit ihren Instrumenten, scheinen mit ihnen zu kommunizieren, treten mit dem jeweils anderen in einen Dialog und erzeugen eine besondere, mitunter imaginär anmutende kammermusikalische Atmosphäre.

„Unsere Musik lotet die Grenzen großflächiger sakraler Klangstrukturen aus“, erläutert Kusiolek. „Danke, dass Sie uns auf diese weite Klangreise mitgenommen haben“, sagt Annette Baden-Ratz, als der Applaus verklungen ist. Die Klinikseelsorgerin hatte die mehrfach ausgezeichneten Musiker zu ihrem vierten Konzert in der Kapelle eingeladen.




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