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Weitere Maßnahmen für den Hochwasserschutz geplant

Korrekturen an Bächen und Gräben

HESSISCH OLDENDORF. Wem das Wasser nach einem Starkregen schon mal im Keller oder gar im Wohnzimmer stand, der neigt wohl dazu, den Pegel von Bächen und Kanälen fortan mit besonderem Argwohn zu betrachten. In dieser Hinsicht stellt der 30. September 2017 für manche Hessisch Oldendorfer eine Art Zäsur dar. Seit dem Tag, an dem stellenweise bis zu 30 Liter pro Quadratmeter herunterkamen, werden in den Ortsräten immer wieder Maßnahmen für den Hochwasserschutz gefordert.

veröffentlicht am 18.02.2019 um 17:43 Uhr

Am Segelhorster Bach wurde im vergangenen Jahr für den Hochwasserschutz ein Drosselbauwerk errichtet. Foto: wal
Jens Spickermann

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Mehrere Vorkehrungen, die für besseres Abfließen des Wassers bei Starkregen sorghen sollen, hat die Stadt daraufhin im Jahr 2018 getroffen. Auch für das Jahr 2019 sind mehrere Maßnahmen in der Planung, wie die Stadtverwaltung in einer Sitzungsvorlage mitteilt.

Ein lang und breit diskutiertes Thema war schon vor dem Herbst 2017 die Situation am Segelhorster Bach in der Kernstadt. Dort wurde im vergangenen Jahr in Höhe Bergstraße / Grundschule am Rosenbusch ein Drosselbauwerk errichtet, das einerseits als Bachquerung dient, andererseits eine Drosselfunktion erfüllt, um Niederschlagswasser zurückzuhalten. In Heßlingen wurde unter anderem ein Entlastungskanal gebaut. Neben mehreren anderen Maßnahmen hat die Stadt in Fuhlen die Wiederlager des Stauwehres Üsergrundbach saniert.

Für 2019 planen die Verantwortlichen eine dauerhafte Sicherung der Grabensohle und des schadlosen Abflusses im innerörtlichen Graben in Fischbeck (Waldhofstraße/Märkische Straße). Außerdem sollen in Friedrichsburg eine Gossenanlage und ein offener Graben den Abfluss des Oberflächenwassers verbessern. Im Bereich Hollenbach / Wirtschaftsweg zur Helle in Krückeberg soll ebenfalls die Abflusssituation optimiert werden. In Rumbeck, im Bereich Brunnenstraße sind für den gleichen Zweck Ableiter und offene Versickerungsmulden vorgesehen. In Wahrendahl prüft die Verwaltung noch Maßnahmen für einen verbesserten Regenwasserabfluss.




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