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„Seit Jahrzehnten geschludert“

Ortsrat Süntel fordert mehr Geld für Räumung der Gräben

BENSEN. Seit Jahren klagen Mitglieder des Ortsrates Süntel darüber, dass das Geld für die Räumung der Gräben im Feld nicht ausreicht. Auf 840 Euro jährlich haben sich vor langer Zeit die Stadtverwaltung und die Mitglieder des Stadtrates geeinigt, die für die vier Sünteldörfer bereitgestellt werden. Jetzt fordert der Ortsrat eine Anhebung des Betrages auf 2000 Euro.

veröffentlicht am 08.05.2019 um 18:14 Uhr

Um Gräben an den Wegen unterhalb des Süntels ausheben zu lassen, fordern die Mitglieder des Ortsrates mehr Geld. Foto: pj

Autor:

PETER JAHN
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„Wir müssen Druck machen, seit Jahrzehnten ist geschludert worden“, fordert Walter Reineke.

Der Ratsherr, der auch Mitglied im Ortsrat Süntel ist, glaubt „herausgehört zu haben, dass bei der Verwaltung kein Interesse besteht, die Gräben so auszuheben, dass das Wasser schnell abfließt. Das Wasser soll lange in den Gräben bleiben, damit es erst später unten ankommt“, führt der Christdemokrat in der öffentlichen Sitzung des Ortsrates aus. Waltraut Brümmer (Bündnis 90/Die Grünen) mahnt: „Es darf aber auch nicht zu stark ausgegraben werden. Nicht, dass die Grabenkante beim nächsten starken Regen abbricht.“ Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Hessisch Oldendorf ist aber auch für eine Anhebung der Ortsratsmittel für die Grabengrundräumung in den Dörfern Bensen, Haddessen, Höfingen und Pötzen. Sie verweist darauf, dass die Arbeiten teurer geworden sind und für 840 Euro nur eine geringe Grabenlänge in Ordnung gebracht werden könne.

Schon seit vielen Jahren sind die Mitglieder des Ortsrates Süntel unzufrieden mit der finanziellen Ausstattung für die Grundräumung der Gräben. Dabei haben sie stets auf die Hanglage im Bereich der Felder hingewiesen.

Norbert Beine (SPD) sieht noch ein anderes Problem: „Wenn die Gräben ausgehoben werden, müssen auch die Überfahrten überprüft werden. Viele sind heute nicht mehr tauglich für die schweren Ackergeräte.“




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