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Stiftskirche mit zwei weiteren Prädikaten ausgezeichnet

Stützpunkt für Pilger und Radfahrer

FISCHBECK. „Mit dem Stift haben wir eine kulturhistorische Perle, nun gilt es das Stift auch zu einer touristischen Perle zu entwickeln“, sagt Matthias Gräbner. Der Geschäftsführer des Touristikzentrums Westliches Weserbergland ist daher nur allzu gern auf den Helmburgisplatz vor der Kirche im Stiftsdorf gekommen.

veröffentlicht am 30.05.2019 um 13:32 Uhr

Äbtissin Katrin Woitack (li.) unterhält sich mit Jürgen Lojowsky. Rechts stehen die Kapitularinnen und Matthias Gräbner. Foto: bj

Autor:

BARBARA JAHN
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Dort zeichnet Jürgen Lojowsky die Johanniskirche mit zwei Prädikaten aus.

Der Referent für Kirche im Tourismus, eine Einrichtung der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, führt aus: „Das blaue Hauptsignet für die verlässlich geöffnete Kirche trägt die Stiftskirche seit 20 Jahren, nun wird es erweitert mit dem grünen Symbol der Radwegekirchen und dem orangefarbenen Symbol für Pilgerkirchen.“ Alle Kriterien seien mehr als erfüllt. Gehe es bei der verlässlichen Öffnung besonders um den Kircheninnenraum, für die neuen Signets sei aber auch die Außengestaltung wichtig. „Die unmittelbare Anbindung an den Weserradweg, der Fahrradparkplatz und Toiletten sind nur einige Bedingungen“, sagt Lojowsky. Pilger, die sich auf den Weg von Loccum nach Volkenroda oder in umgekehrter Richtung aufgemacht haben, erhalten nicht nur täglich im Fischbecker Stift den Pilgerstempel, sondern können dort sogar übernachten. „Die Öffnungszeit des Gotteshauses für mindestens 20 Stunden in den Wochen von Ostern bis zum Reformationstag ist hier mehr als erfüllt, denn Besucher sind täglich willkommen“, führt Lojowsky aus. „Die Zeit und Arbeit, die die Kapitularinnen Camilla Dormagen und Waltraud Menge in Abstimmung mit dem Referenten investiert haben, um die Prädikate zu erlangen, hat sich gelohnt“, sagt Äbtissin Katrin Woitack erfreut über die Auszeichnungen. Die Stiftskirche sei ein Stützpunkt auf dem Pilgerweg und am Weserradweg. „Wir erleben Menschen, die sich über das Stift informiert haben und gezielt kommen, aber viele kommen auch ohne Vorwissen. Gemeinsam ist vielen von ihnen, dass sie entdecken, was sie in dieser Einzigartigkeit nicht vermutet haben und sie sehen und erleben, dass dies kein Museum, sondern ein sehr lebendiger Ort ist.“




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