weather-image
20°

Verlängerung bis Ende 2021

Zusammenarbeit mit Klimaschutzagentur wird intensiviert

HESSISCH OLDENDORF. Die bisherige Zusammenarbeit zwischen der Klimaschutzagentur Weserbergland und der Stadt Hessisch Oldendorf wird bis Ende 2021 fortgesetzt und intensiviert. In der neuen Vereinbarung werden künftig 20 Gebäude einer monatlichen Verbrauchsüberwachung unterzogen, so Mareike Failing vom kommunalen Energiemanagement der Klimaschutzagentur. Vorher waren es neun.

veröffentlicht am 07.05.2019 um 17:41 Uhr

Das Dach der Grundschule in Fischbeck soll in den nächsten Jahren energetisch saniert werden. Foto: Dana
Jens-Thilo Nietsch

Autor

Jens-Thilo Nietsch Volontär zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Zu den bisherigen Gebäuden, unter anderem das Rathaus, die Grundschule Rosenbusch und der Kindergarten in Hemeringen, kommt die Grundschule in Fischbeck zur monatlichen Überwachung hinzu. Gleichzeitig sind für dieses Gebäude in den nächsten Jahren Sanierungsmaßnahmen geplant, betreut und begleitet von der Agentur. So soll unter anderem das Dach unter energetischen Gesichtspunkten saniert werden, so Heiko Wiebusch, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung bei der Stadt.

Grund für die Verlängerung der Zusammenarbeit sei unter anderem das erfolgreiche Energiemanagement der Agentur. Dadurch konnten nach Angaben der Verwaltung in den letzten zwei Jahren die Energie- und Wasserkosten um über 20 000 Euro jährlich reduziert werden, Tendenz steigend. Genaue Angaben, in welchen Bereichen wieviel eingespart wurde, könnten nicht im Detail gemacht werden, es handele sich hier um einen Mittelwert, so Mareike Failing von der Agentur.

Möglich wurden die Einsparungen beispielsweise durch die Freibadabdeckung im Baxmannbad und neue und bedarfsgerechte Heizungsanlagen in der Grundschule Heßlingen und dem Kindergarten Großenwieden. Weiterhin wurde die Raumtemperatur für die Server im Rathaus von 19 auf 21 Grad erhöht, sodass die Kühlung für die Server weniger intensiv betrieben werden muss.

Einen auffälligen Ausreißer habe es übrigens im Controlling gegeben, so Wiebusch. Bei der Grundschule Am Rosenbusch habe man im März einen außergewöhnlich hohen Wasserverbrauch festgestellt. Liegt der durchschnittliche Verbrauch in der Grundschule monatlich bei etwa 40 bis 50 Kubikmetern, wurde im März ein Verbrauch von 80 Kubikmetern gemessen. Den Grund dafür habe man noch nicht gefunden, es werde aber weiterhin danach gesucht, so Wiebusch. Die Kosten für die weitere Zusammenarbeit mit der Agentur bis 2021 für das Monatscontrolling, Energieberichte und Betriebsoptimierung belaufen sich für die Stadt auf jährlich 7600 Euro brutto, bis Ende 2021 also auf insgesamt 22 800 Euro. Für die Verlängerung der Zusammenarbeit hatte sich der Bauausschuss in seiner letzten Sitzung ausgesprochen, eine Zustimmung des Rates ist nicht notwendig.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare