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Geld für die ganz große Lösung

Amt gibt grünes Licht: Spielplatz kann umgestaltet werden

VEHLEN. Den Schnatgang sagt der Ortsrat ab, schlechtes Wetter, fieser Niesel, keine Änderung in Sicht, daher kann Ortsvorsteher Horst Lahmann (SPD) die gute Nachricht erst in der nächsten Sitzung verkünden: Im Rahmen der Dorferneuerung sind die Mittel für den Umbau des Spielplatzes am Waidkamp bewilligt.

veröffentlicht am 02.05.2019 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 06.05.2019 um 16:42 Uhr

Die BMX-Bahn im Hintergrund soll abgeflacht werden, dadurch würde sie in Zukunft deutlich pflegeleichter. Foto: rnk
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Frank Westermann Redakteur zur Autorenseite
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VEHLEN. Den Schnatgang sagt der Ortsrat ab, schlechtes Wetter, fieser Niesel, keine Änderung in Sicht, daher kann Ortsvorsteher Horst Lahmann (SPD) die gute Nachricht erst in der nächsten Sitzung verkünden: Im Rahmen der Dorferneuerung sind die Mittel für den Umbau des Spielplatzes am Waidkamp bewilligt, das Amt für regionale Landesentwicklung hat grünes Licht gegeben.

63 Prozent der Kosten würden übernommen, teilte Obernkirchens Kämmerer Helmut Züchner mit, „nur“ 63 Prozent, aber, so Züchner, weil die Stadt wirtschaftlich nicht besonders stark aufgestellt sei, würde das Innenministerium als zusätzliche Investitionshilfe weitere Gelder draufsatteln. Mindestens 22 Prozent, höchstens 32 Prozent, was für den Spielplatz konkret bedeute, dass mindestens 85 Prozent der Kosten übernommen würden, im besten Falle sogar 95 Prozent.

Die komplette Wunschliste des Ortsrates würde 130 000 Euro kosten. Mitte August hatte der Ortsrat mit der Verwaltung den Spielplatz besichtigt und anschließend eine Wunschliste zusammengestellt: Eine kleine Seilbahn soll her, und dort, wo die öffentliche Straße endet und in den Feldweg übergeht, ein Umlegepfosten; der gesamte Bereich soll angefasst werden. Außerdem gewünscht sind Ausbesserungen an der Schutzhütte, vor alle das Dach soll abgedichtet werden. Weiterhin soll die BMX-Bahn innen eingeebnet werden, sie würde damit deutlich pflegeleichter; die erste Rampe soll abgeflacht werden. Die beiden Fußballtore sollen gegen kleinere ausgetauscht werden, und ebenfalls auf der Wunschliste steht eine Nestschaukel.

Ins Auge gefasst wird auch der Eingangsbereich. Dort soll gepflastert werden, zudem steht die Frage im Raum, ob man dort, wo die öffentliche Straße endet und in den Feldweg übergeht, nicht einen Pfeiler aufstellen sollte, der mit einem Dreikantschlüssel umgelegt werden könnte, damit Autofahrer nicht mehr auf den Spielplatz fahren.

Auf den Spielplatz umgerechnet, würde dies bedeuten, dass bei einer Summe von 130 000 Euro und einer Förderung von 95 Prozent die Stadt selbst nur 6500 Euro beisteuern müsste; ein Klacks, selbst in Zeiten klammer Mittel. Allerdings muss die Spielplatz-Maßnahme im Rahmen der Dorferneuerung auch in diesem Jahr durchgeführt werden.

Vom Tisch, so Züchner, sei eine mögliche Verrechnung der Kosten mit der Baumaßnahme Zum Felde, die, nebenbei bemerkt, in zwei Monaten beendet sein soll. Lahmann sieht die Sanierung des Spielplatzes durchaus als sinnvoll ein, dort würden immer mehr Kinder spielen, der Ortsvorsteher spricht von 20 bis 30, es sind die Folgen der Flüchtlingsströme.

Am Donnerstag, 23. Mai, steht die nächste Sitzung des Ortsrates an, Lahmann wird zuvor einen Termin auf dem Spielplatz ansetzen: Um 18 Uhr will man sich dort treffen, und Lohmann hofft, dass sich möglichst viele Bürger mit eigenen Vorschlägen für den künftigen Spielplatz einfinden: Es soll ja nicht am Bedarf vorbeigeplant werden, sagt er, also muss man auch die Bürger fragen: „Was habt Ihr für Ideen?“




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