weather-image
21°

Siedlung in Hufeisenform

Ehemaliger Bauhof: Bis zu 30 Wohnungen geplant

OBERNKIRCHEN. Die genaue Anzahl der Wohnungen steht noch nicht fest, aber es wird ein Großprojekt werden: Bis zu 30 Wohnungen sollen auf dem Gelände des ehemaligen Bauhofes an der Rintelner Straße gebaut werden.

veröffentlicht am 27.03.2019 um 15:37 Uhr
aktualisiert am 27.03.2019 um 16:30 Uhr

270_0900_129188_o_schneide.jpg
4301_1_orggross_f-westermann

Autor

Frank Westermann Redakteur zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Investor Christian Schneidewind und Architekt Wolfgang Hein stellten ihr Projekt jetzt im Bauausschuss vor. Das städtische Gremium hatte keinerlei Bedenken, ganz im Gegenteil.

Gebaut werden sollen die Häuser in Hufeneisenform, im Mittelpunkt wird ein grüner Bereich geschaffen. Angestrebt, so kündigte Hein im Ausschuss an, werde eine „gesunde Altersmischung“, es würden Wohnungen für junge Familien mit Kindern, Senioren und Singles gebaut. „Das städtische Leben, das man sich wünscht, soll hier abgebildet werden“, formulierte es Hein.

Die Parkplatzfrage wird unterirdisch gelöst: Es soll ein Untergeschoss mit 34 Stellplätzen geben, vom unteren Geschoss sind die verschiedenen Etagen mit dem Aufzug erreichbar. Die Zuwegung zu der Hufeisensiedlung erfolgt über die Rintelner Straße, dann geht es scharf nach rechts und ab in die Tiefgarage, Grundstückszufahrt und Tiefgaragen-Zufahrt werden zusammengefasst. Der Hühnerbachweg soll verschwenkt werden, um die Einfahrt zur Tiefgarage zu ermöglichen.

Die unmittelbaren Nachbarn, so Hein und Schneidewind, habe man bereits informiert und ihnen die Pläne vorgestellt, Einwände habe es nicht gegeben. Der Ausschuss sah es so: Thomas Stübke von den Grünen sprach von einer „ganz tollen Nachnutzung“; vor allem, wenn man den maroden Zustand des Geländes und der dort noch stehenden Gebäude betrachte. Zudem würden Mietwohnungen in der Bergstadt „dringend“ benötigt. Horst Sassenberg (CDU) lobte eine „ausgesprochen gute Nachnutzung“.

Ob die Wohnungen nur vermietet oder zum Teil auch verkauft werden sollen, ließen Hein und Schneidewind offen, der Schwerpunkt werde aber auf den Mietwohnungen liegen, erklärten sie im Ausschuss auf Nachfrage. Die vorgestellten Pläne bezeichnete Hein als „Grobplanung“.

Die vorhandene und baulich im kritischen Zustand befindliche Grundstücksmauer muss mittelfristig erneuert werden, und daher, so Hein, sei die Idee entstanden, an deren Stelle die Außenwand einer Tiefgarage anzuordnen.

Es gibt einen Zeitplan: Die Bauleitplanung sieht die Aufstellung eines Bebauungsplanes für 2019 und 2020 vor, bis 2021 soll die Bauplanung erfolgt sein. „In zwei Jahren soll der Bauantrag gestellt werden, die Bauausführung wird frühestens 2022 erfolgen“, erklärte Architekt Hein und ließ eine kleine Hintertür offen: Das könne aber auch später werden.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare