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Gelldorfer Montag im Fernsehen

Erhard Köpke verkauft bei den RTL-Superhändlern

GELLDORF. Den Damenschreibtisch aus der Gründerzeit hatte Erhard Köpke im Internet zum Verkauf angeboten, als der Anruf des Fernsehsenders RTL kam: Ob er das kleine und rund 130 Jahre alte Schätzchen nicht den Superhändlern vorstellen und anbieten möchte? Köpke sagt zu und fuhr nach Berlin.

veröffentlicht am 08.02.2019 um 15:45 Uhr
aktualisiert am 08.02.2019 um 22:50 Uhr

Nach dem Dreh: Erhard Köpke (Dritter von links) im Kreis der Händler und des Moderators. Foto: pr
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Autor

Frank Westermann Redakteur zur Autorenseite
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Voraussichtlich am kommenden Montag, 11. Februar, kann auf RTL ab 14 Uhr zugeschaut werden, wie der Gelldorfer Uhrmacher und Antiquitätenhändler mit dem Profi-Quartett um den besten Preis feilscht.

Mit „Die Superhändler – 4 Räume, 1 Deal“ bringt der Privatsender seit wenigen Wochen seine eigene Version der Erfolgsshow „Bares für Rares“ an den Start. Privatpersonen bieten auch hier ihre mehr oder weniger wertvollen Antiquitäten verschiedenen Trödelhändlern zum Verkauf an, nachdem sie ein Experte unter die Lupe genommen hat. Den Verkaufsprozess gestaltet RTL allerdings spannender als das ZDF: Die potenziellen Käufer bei den „Die Superhändler“ geben jeweils in einem eigenen Raum ihre Gebote ab, ohne dabei zu wissen, was ihren Kollegen die angebotenen Stücke wert sind. Die Verkäufer wie Erhard Köpke müssen allerdings bei jedem Gebot sofort entscheiden, ob sie es annehmen – ohne zu wissen, ob der nächste Händler vielleicht mehr bieten würde. In manchen Fällen kauft keiner der vier Händler das angebotene Objekt.

Das war bei Köpkes Damenschreibtisch nicht der Fall, man wurde sich einig, „die Händler haben ihren Gewinn und ich meinen Erlös“, sagt Köpke rückblickend, „jeder hat etwas gewonnen.“ Und so soll es ja auch sein.

Wie darf man sich denn als Laie den Fernsehauftritt vorstellen? Viel Arbeit, sagt Köpke. Und reich wird man natürlich auch nicht, denn es gibt nur die Reisekosten erstattet, dazu wird ein Hotelaufenthalt spendiert. Und die Aufnahmen, sagt er, ziehen sich schon über einen längeren Zeitraum hin; hinter dem, was später als vier-, fünfminütiger Auftritt über den Bildschirm gesendet wird. „Es hat Spaß gemacht“, sagt Köpke, „es war nett und freundlich“. Er kann das durchaus beurteilen, denn in der Trödeltrupp-Show von RTL war ebenfalls schon zweimal dabei.




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