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Spielgerät kaputt – Ortsrat Krainhagen will neuen Kletterturm anschaffen

„Es muss schnell gehen“

KRAINHAGEN. Der Kletterturm auf dem Spielplatz „Hackenburg“ in Krainhagen ist kaputt. Das Holz ist morsch, die Metallrutsche verwittert. Kinder können nicht mehr gefahrlos spielen. Das Problem soll so schnell wie möglich gelöst werden – da sind sich alle Politiker im Ortsrat einig. „Die Saison, in der geklettert wird, ist nun mal im Frühling und im Sommer – und die warme Jahreszeit steht schon vor der Tür“, sagt der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Schmidt (CDU).

veröffentlicht am 05.03.2019 um 16:38 Uhr
aktualisiert am 05.03.2019 um 18:20 Uhr

Auf dem Spielplatz „Hackenburg“ will der Ortsrat schnell einen neuen Kletterturm aufbauen lassen. Das alte Spielgerät ist verwittert. Foto: leo
Leonhard Behmann

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Eile sei also geboten, um möglichst schnell das Spielen wieder zu ermöglichen. Reparieren lasse sich der Kletterturm nicht mehr, heißt es. Ein neuer Turm müsse deshalb her. Ortbürgermeister Hermann Albers bat den Ortsbeauftragten Matthias Konczak, passende Modelle zu suchen und Angebote einzuholen. Konczak machte die Politiker auf die Hanglage des Spielplatzes aufmerksam. Da auch der neue Kletterturm an einem Hang stehen wird, könnten die Fallhöhen zu niedrig oder zu hoch sein. Aus diesem Grund müsse sich das Spielgerät entweder dem Hang anpassen oder die Örtlichkeit modelliert werden.

Finanziert werden soll das Gerät mit bereits zurückgelegtem Geld. „Es war eigentlich für ein Sportgerät bestimmt, das am Freizeitzentrum aufgestellt werden sollte“, erzählt Albers. Der Spielplatz würde nun aber vorgehen.

Die Politiker wollen mit der Beschaffung nicht bis zur Entscheidung auf der nächsten Ortsratssitzung warten. „Wir wissen doch, was wir wollen. Wir können ein Limit von 9000 Euro setzen und jetzt schon mal das Geld beantragen. Dann brauchen wir nicht bis zum Mai zu warten“, schlug Ortsbürgermeister Albers vor. Die Idee fand bei den Ortsratsmitgliedern vollste Zustimmung. Über das Modell wollen die Politiker intern beraten.

Eines wissen die Politiker aber schon jetzt: Es sollen keine Fallschutzplatten verlegt werden, sondern Sand als Schutz dienen – dieser sei pflegeleichter. „Zudem wird Sand im Gegensatz zu den Platten nicht gestohlen“, fügt Obernkirchens Bürgermeister Oliver Schäfer hinzu.




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