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Vehlener Brandbekämpfer

Gemeinsame Einsätze mit der Klinik-Feuerwehr

VEHLEN. Ein wichtiger Eckpfeiler der dörflichen Gemeinschaft ist in Vehlen die Freiwillige Feuerwehr. Sie hat in den vergangenen Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen. Die Hauptversammlung spiegelte diese Aufwärtsentwicklung wider.

veröffentlicht am 18.01.2019 um 09:38 Uhr

Bis auf den letzten Platz besetzt ist die Hauptversammlung der Vehlener Wehr.
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Siegfried Klein Reporter

VEHLEN. Ein wichtiger Eckpfeiler der dörflichen Gemeinschaft ist in Vehlen die Freiwillige Feuerwehr. Sie hat in den vergangenen Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen – nicht zuletzt durch die Maßnahmen, die im Zuge der Dorferneuerung rund um den Stützpunkt vorgenommen wurden. Die Hauptversammlung im Gerätehaus, die sehr gut besucht war, spiegelte die Aufwärtsentwicklung wider.

Ortsbrandmeister Christoph Schuster gab einen umfassenden Rückblick auf das vergangene Jahr. Zu den ersten Herausforderungen gehörte das Sturmtief „Friederike“, das mit Sturmböen von 126 Stundenkilometern über das Schaumburger Land und auch über Vehlen hinwegfegte. Dabei wurde unter anderem ein Buswartehäuschen auf der Schachtstraße in seine Einzelteile zerlegt. Außerdem mussten umgestürzte Bäume beseitigt und etliche Dächer kontrolliert werden, von denen sich Dachziegel gelöst hatten. Schuster hob hervor, dass durch das gute Zusammenwirken aller Ortsfeuerwehren der Bergstadt größerer Schaden vermieden werden konnte.

Im November gab es einen speziellen Einsatz bei einem Serverbrand der Firma Bornemann in Gelldorf. Dabei musste unter schwerem Atemschutz das Be- und Entlüftungsgerät eingesetzt werden.

Ortsbrandmeister Christoph Schuster (Mitte) befördert seinen Stellvertreter Daniel Möller zum 1. Hauptlöschmeister (rechts) und Johann Schuster zum Hauptfeuerwehrmann. Fotos: sig

Während mehreret Einsätze bei Verkehrsunfällen bewährte sich die Zusammenarbeit mit der Werksfeuerwehr des Klinikums. Der Ortsbrandmeister lobte abschließend die gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren auf Stadt- und Kreisebene sowie mit der Stadt Obernkirchen.

Zum Jahresende wurde eine Dachkonstruktion aus Holz und Glas zwischen der alten Fahrzeughalle und dem Unterrichtsraum fertiggestellt.

Der stellvertretende Wehrführer Daniel Möller wies in seinem Bericht darauf hin, dass die Vehlener Feuerwehr derzeit 248 Mitglieder hat, darunter 27 Aktive. Über ein solches nicht nur zahlenmäßig starkes Einsatzteam würden sich viele Ortsfeuerwehren im Lande freuen. Die derzeitige Entwicklung zeige leider, dass immer mehr Fusionen erforderlich sind, weil die Einsatzstärke kleinerer Feuerwehren immer mehr zurückgehe.

Obernkirchens Bürgermeister Oliver Schäfer bedankte sich für die lobenswerte Einsatzbereitschaft der Ortsfeuerwehr. Erschrocken zeigte sich das Stadtoberhaupt darüber, dass die Medien immer häufiger über Angriffe auf ehrenamtlich tätige Menschen berichten. Hier müsse der Staat mit aller Härte durchgreifen.

Ortsbürgermeister Horst Lahmann sagte, er sei zufrieden mit dem, was man im vergangenen Jahr – unter anderem mit Unterstützung der Feuerwehr – im Dorf erreicht habe. Die Maßnahmen der Dorferneuerung würden noch fortgesetzt. Dazu gehören unter anderem ein Teilumbau des Spielplatzes „Am Weidkamp“ und der Teilausbau der Straße Zum Felde.

Die Versammlung endete mit einem gemeinsamen Imbiss. Zuvor wurden noch folgende Mitglieder geehrt: Siegfried Hesse, Susanne Schuster (beide 25 Jahre); Andrea Bosselmann, Stefanie Kühn, Manfred Dittrich, Ludwig Nolting, Harald Mietke (40 Jahre); Richard Schlütsmeier (50 Jahre). Zum 1. Hauptlöschmeister wurde Daniel Möller befördert und zum Hauptfeuerwehrmann Johann Schuster.




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