weather-image
22°

Wo das Lied der Deutschen geschrieben wurde

Helgoland-Vortrag im „Haus Sonnenhof“ am 21. Februar

OBERNKIRCHEN. Wolfgang Prägler, der Bückeburger Fotograf und Vortragende, zeigt in einem Dia-Vortrag am Donnerstag, 21. Februar, ab 19 Uhr im Seniorenzentrum „Haus Sonnenhof“ Bilder von Helgoland.

veröffentlicht am 19.02.2019 um 11:05 Uhr
aktualisiert am 19.02.2019 um 17:40 Uhr

Nein, sind die süß: Das ist wohl auch ein Grund, warum Robben gern und oft fotografiert werden. Foto: pr.
4301_1_orggross_f-westermann

Autor

Frank Westermann Redakteur zur Autorenseite

OBERNKIRCHEN. Sie liegt rund 50 Kilometer vor der Küste, und damit ist Helgoland die einzige deutsche Hochseeinsel.

Ihr Wahrzeichen sind die Lange Anna, ein 47 Meter hoher und frei stehender Felsen, und der von tausenden Seevögeln bevölkerte Lummenfelsen. Sie sind gut von einem Rundweg aus zu sehen, der auf dem Oberland entlang der Steilküste führt. Der Bückeburger Fotograf Wolfgang Prägler ist diesen Weg gegangen, und nicht nur ihn allein. So zeigt er in seinem Diavortrag am morgigen Donnerstag, 21. Februar, ab 19 Uhr im Seniorenzentrum „Haus Sonnenhof“ auch riesige Bunkeranlagen, die vom Krieg zwischen England und Deutschland zurückblieben.

Helgoland ist die Insel der Jahreszeiten: Im Sommer erleben Besucher das eigenwillige Ausbooten, im Frühjahr brüten Lummen, Basstölpel und Möwen in steilen Sandsteinklippen. Auf den Felsbändern des Lummenfelsen streiten sich dicht gedrängt Trottellummen, Dreizehenmöwen, Silbermöwen, Tordalke, Eissturmvögel und seit 1991 auch Basstölpel um jeden Zentimeter Brutplatz. Während des Vogelzuges im Frühling und Herbst nutzen Scharen von Zugvögeln die Insel als Rastplatz und werden in der Vogelwarte Helgoland beringt und erfasst. Auf der vorgelagerten Düne sind ganzjährig Seehunde und Kegelrobben zu sehen. Was man allerdings auf der gesamten Insel nicht antrifft, sind übrigens Kraftfahrzeuge und Fahrräder, sie sind verboten.

Das Radfahrverbot wird damit begründet, dass anderenfalls Verkehrsschilder aufgestellt werden müssten, die das Ortsbild negativ beeinflussen würden.

Punkten kann die Insel auch mit prominenten Namen: Der Dichter Heinrich Heine kurte schon auf der Insel; ein Gedenkstein vor der Landungsbrücke erinnert an ihn. Und August Heinrich Hoffmann von Fallersleben schrieb am 26. August 1841 auf der Insel das Lied der Deutschen.

Der Vortrag dauert rund 45 Minuten, Gäste sind willkommen, der Eintritt ist frei.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare