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Mädchentage mit Theater, Malen und Abenteuer

„Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“

OBERNKIRCHEN. In den Herbstferien fanden im Jugendfreizeitzentrum wieder die Mädchenaktionstage statt. Unter dem Motto „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“ konnten Teilnehmerinnen im Alter zwischen zehn und 15 Jahren unter drei verschiedenen Schwerpunktthemen wählen.

veröffentlicht am 15.10.2018 um 18:18 Uhr

Traditionelle und moderne Rollenbilder? Die Theatergruppe übt hier unterschiedliche Posen ein. Foto: sig
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Autor

Siegfried Klein Reporter
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OBERNKIRCHEN. Das Jugend- Bildungs- und Freizeitzentrum auf dem Bückeberg wurde in diesen Herbstferien wieder zu einem Treffpunkt für junge Mädchen. Unter dem Motto „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“ konnten Teilnehmerinnen im Alter zwischen zehn und 15 Jahren unter drei verschiedenen Schwerpunktthemen wählen.

Organisiert und ausgerichtet wurde die zweitägige Veranstaltung vom Netzwerk Arbeitskreis für Mädchenarbeit. Ziele der Aktionstage sind Stärkung des Selbstvertrauens, Kennenlernen eigener Stärken und Spaß am kreativen Tun mit anderen Mädchen.

Zu dieser Gemeinschaft gehören neben der Kreisjugendpflege des Landkreises Schaumburg noch Oberschulen, IGS Schaumburg und Helpsen, Emanuel-Schule, Diakonisches Werk, Arbeiterwohlfahrt, Jugendzentren Bückeburg und Helpsen, Kinderheim Lüdersfeld, Jugendhof Gotteshütte, Stadt Stadthagen, Landeskirche Schaumburg-Lippe, „BASTA“ Mädchen- und Frauenberatung sowie das Bildungsbüro.

Gemeinsam sind sie bestrebt, die Mädchen besser auf die vielfältigen Aufgaben des Lebens vorzubereiten. Von zusätzlicher Bedeutung ist das Gemeinschaftserlebnis. Diesmal wurden drei Workshops angeboten, darunter für den Theaterbereich, ein weiterer für kreatives Malen und ein dritter für Abenteuer.

Im ersten Workshop konnten die Mädchen unter der Leitung von Louisa Schwarze mithilfe von verschiedenen Methoden wie Improvisationstheater oder Standbildern in traditionelle und moderne Rollenbilder schlüpfen.

Beim Workshop kreatives Malen, geleitet von der Künstlerin Bärbel Kramer, wurden die Mädchen angehalten, ein Gefühl für die eigene Welt zu entwickeln, und konnten diese kreativ und malerisch auf einer Leinwand darstellen.

Der dritte Workshop stand ganz im Zeichen der Erlebnisse und Begegnungen, die es im Wald gibt. Die Mädchen lernten zum Beispiel ein Lagerfeuer zu entfachen, mit Schnitzwerkzeugen umzugehen, die gesuchten Himmelsrichtungen zu orten und sich auf mögliche Gefahren einzustellen. Geführt wurde die Gruppe von Pädagoginnen der Wildnisschule Schaumburg.

Diese Aktionstage gibt es seit 2001. Sie stehen immer unter einem anderen Schwerpunktthema wie zum Beispiel „Medienspektakel“, „Einfach Top ohne Model“ oder „Vielfalt“.




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