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Im Harz einstudiert

InChristus-Chor glänzt mit neuen Stücken in der Dorfkirche

VEHLEN. Es gibt in Vehlen alljährlich ein besonders besinnliches Erlebnis, das im Dezember immer wieder zahlreiche Besucher in die Dorfkirche zieht. Gemeint ist damit das Konzert des InChristus-Chors.

veröffentlicht am 26.12.2018 um 17:16 Uhr

Der Vehlener InChristus-Chor sorgte wieder für ein echtes vorweihnachtliches Musikerlebnis. Foto: sig
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Autor

Siegfried Klein Reporter
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VEHLEN. Die Mitglieder dieser Singgemeinschaft bereiteten sich auch diesmal bei einer gemeinsamen Freizeit im Harz auf dieses Ereignis vor. Bei der Auswahl der Stücke haben die Chormitglieder durchaus die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzubringen. Auch jetzt wieder handelte es sich mehrheitlich um neue Einstudierungen.

Eine festliche Stimmung ging schon von dem mit Lichterketten geschmückten Gemeindehaus Elim aus. Vor dem Altar des Gotteshauses befand sich außerdem ein großer Adventskranz. Pastor Günter Fischer begrüßte die Besucher und erläuterte den Sinn der Adventszeit. Gemeint sei damit nicht das Erwarten des Weihnachtsmannes oder des Christkindes, sondern das Kommen von Jesus. Chorleiter Karlheinz Bruns kündigte die einzelnen Stücke an, die während des eineinhalbstündigen Konzertes zu hören waren. Dabei handelte es sich überwiegend um moderne Kirchenlieder anstelle der sonst zur Weihnachtszeit üblichen klassischen Melodien.

Die Texte wurden für die Besucher auf eine großen weißen Leinwand reproduziert. Ein auffälliges Merkmal war der mehrheitlich sehr lebendige Rhythmus, nach Kräften unterstützt von einem Instrumentalduo. Man spürte, dass diese Singgemeinschaft mit großer Freude und innerer Begeisterung christliches Liedgut vortrug. Die Besucher dankten dem Chor und dem Instrumentalduo dafür mit viel Beifall, der sich zuweilen auch zu lauten Zurufen steigerte. Am Schluss wurde der Gesang vom Publikum mit rhythmischem Klatschen begleitet.

Der Chorleiter legte in seinen Ausführungen Wert darauf, dass das wichtigste Anliegen der vorgetragenen Lieder das Lob Gottes und seines Sohnes Jesus sei. Die Adventszeit sei keineswegs für schrille und laute Töne geeignet. Und auch die heutige Hektik werde dem Sinn des Festes nicht gerecht. Diese Besinnlichkeit und innere Einkehr dürften nicht daran scheitern, dass die Welt leider wegen der vielen politischen und kriegerischen Auseinandersetzungen nicht zur Ruhe komme.

Im Anschluss an das Konzert kam ein Teil der Besucher zu einem besinnlichen Ausklang im Gemeindehaus Elim zusammen.




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