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Berufsmesse für Schüler in der IGS Obernkirchen

Informieren in geschützter Atmosphäre

OBERNKIRCHEN. Nachdem es in den vergangenen drei Jahren keine „Berufsmesse“ in der IGS Obernkirchen mehr gegeben hatte, ist dort jetzt wieder solch eine Veranstaltung ausgerichtet worden. Knapp 30 regionale Anbieter von Praktikums- und Ausbildungsplätzen stellten sich bei dieser der Berufsorientierung der Schüler dienenden Messe vor. Die Bandbreite reichte vom Einzelhandel und Gesundheitswesen über Dienstleistung, Gastronomie, Handwerk und Industrie bis hin zur Finanzverwaltung, Polizei und Bundeswehr. Auch eine berufsbildende Schule war vertreten. An der Veranstaltung nahmen die Schüler der achten bis zehnten Jahrgangsstufe teil.

veröffentlicht am 17.02.2019 um 14:09 Uhr
aktualisiert am 17.02.2019 um 17:00 Uhr

Unter Anleitung eines Auszubildenden (rechts) des Mindener Unternehmens WAGO Kontakttechnik konnten die IGS-Schüler eine Vorrichtung zum Stanzen von Einkaufswagen-Chips montieren und dann ausprobieren. Foto: wk
Michael_Werk

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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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Wie von einem der Organisatoren, dem IGS-Lehrer Timo Fischbeck, zu erfahren war, hatten die jungen Leute im Vorfeld der Berufsmesse angeben können, welche Berufsfelder respektive Anbieter sie besonders interessierten. Dabei waren von jedem Schüler drei Favoriten zu benennen. Anhand dieser Angaben wurden die rund 360 Schüler in kleine Gruppen à drei bis sechs Personen eingeteilt, wobei zumindest „ein Großteil der Wünsche“ erfüllt werden konnte. Am Veranstaltungstag besuchten diese Schülergruppen dann gemeinsam die entsprechenden Stationen. Dort standen den jeweiligen Gruppen rund zwanzig Minuten zur Verfügung, um sich im Gespräch mit den Ausstellern über die sie interessierenden Beruf zu informieren. Mögliche Fragen hatten sich die Schüler zuvor im Unterrichtsfach Arbeit/Wirtschaft/Technik überlegt.

Bis vor drei Jahren hatte das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) in Kooperation mit der Agentur für Arbeit bereits mehrfach eine ähnliche Veranstaltung („Praktische Berufsweltorientierung“) in der IGS Obernkirchen aufgezogen. Dass die Schule diesmal in Eigenregie eine solche Berufsmesse durchgeführt hat, erklärte Fischbeck so: „Es war für beide Seiten am Ende nicht so gewinnbringend.“ Sowohl die Schüler als auch die Aussteller seien mit dem Ergebnis nicht zufrieden gewesen. Daher hat die Schule - genauer: ein vierköpfiges Lehrerteam – die Veranstaltung eben selbst organisiert, um dieses Angebot zur Berufsorientierung „individueller auf unsere Schülerklientel“ anpassen zu können.

Eingeladen wurden laut IGS-Lehrer Lukas Reuter ausschließlich Institutionen aus der Region, die für die – mangels Führerschein und Auto – noch nicht so mobilen Schüler gut erreichbar sind. Zudem hat man die früher zu einem großen Teil im Forum der Schule aufgezogene Veranstaltung dergestalt verändert, dass die Informationsgespräche nun in einer „geschützten Atmosphäre“ in einzelnen Räumen stattfanden.

Eine Mitarbeiterin des Friseurstudios Xsesso Hair da Emidio (Bückeburg) zeigte bei der Berufsmesse anhand eines Übungskopfes, wie langes Haar wellig gemacht werden kann. Foto: wk



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