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Vermieten oder nicht?

Kirchliche Kita braucht ein größeres Büro

VEHLEN. Der Vehlener Ortsrat wird in seiner am Donnerstag anstehenden Sitzung über die zukünftige Nutzung der beiden im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus und Feuerwehrgerätehaus leer stehenden Wohnungen beraten. Eine Idee: ein größeres Büro für die Kita.

veröffentlicht am 22.05.2019 um 12:39 Uhr
aktualisiert am 22.05.2019 um 18:20 Uhr

Die im Dorfgemeinschaftshaus ansässige Kindertagesstätte Elim möchte nun auch noch eine in dem Gebäude vorhandene freie Wohnung als Büro nutzen. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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VEHLEN. Über die zukünftige Nutzung der beiden im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus und Feuerwehrgerätehaus leer stehenden Wohnungen wird der Vehlener Ortsrat in seiner heutigen Sitzung beraten.

Hierzu erklärt Helmut Züchner, der Kämmerer der Stadt Obernkirchen, dass die von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Vehlen getragene Kindertagesstätte (Kita) Elim einen Bedarf an der im Dorfgemeinschaftshaus gelegenen Wohnung angemeldet hat. Demnach möchte die in dem Gebäude bereits ansässige Kindertagesstätte einen Teil der großen Wohnung als Büro nutzen, da der Leitung der Betreuungseinrichtung bislang nur ein recht kleines Büro zur Verfügung steht.

Bei der vorausgegangenen Ratssitzung ist laut Züchner jedoch die Frage aufgeworfen worden, ob diese Wohnung nicht besser auf dem freien Markt vermietet werden sollte, um dadurch Mieteinnahmen zu generieren. Würde man die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte kostenlos zur Verfügung stellen, entginge der Stadt dieses Geld nämlich, so der Verwaltungsmitarbeiter. Und der Kindertagesstätte die Wohnung stattdessen entgeltlich zu überlassen, wäre insofern ein Nullsummen-Spiel, als dass die Stadt Obernkirchen dann einen entsprechend höheren Zuschuss an die Kindertagesstätte zahlen müsste. So oder so wäre im Übrigen zu klären, was mit den von der Kindertagesstätte Elim nicht benötigten Zimmern der Wohnung passieren soll, sollte diese zu einem Teil als Kita-Büro genutzt werden.

Während der heutigen Sitzung des Ortsrates soll nach Auskunft von Züchner daher eine Grundsatzentscheidung getroffen werden, „wohin die Reise gehen soll“. Wie sich die Politik in dieser Frage entscheidet, ist offen. Denn bei der vergangenen Ratssitzung sind die diesbezüglichen Meinungen dem Kämmerer zufolge durchaus divergent gewesen.

Die Frage der Vermietung stellt sich nach Information Züchners auch bei der im Feuerwehrgerätehaus leer stehenden Wohnung. Gegen eine Vermietung spricht hier, dass diese Wohnung momentan als Notunterkunft vorgehalten wird. Denn das bislang als Obdachlosenunterkunft genutzte Schlafhaus (Obernkirchen) ist für diesen Zweck aufgrund baulicher Mängel nicht mehr geeignet.

Der Ortsrat Vehlen kommt zusammen am Donnerstag, 23. Mai, 18 Uhr, Treffen ist wegen einer Ortsbegehung am Spielplatz.




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