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Pizza und Cocktails: Dönerhaus und Scarabeo versorgen Ärzte und Schwestern

Kostenlos Pizza und Cocktails: Gastronomen zeigen Solidarität mit Klinikum

Das Coronavirus hat den Alltag vieler Millionen Menschen in Deutschland verändert, viele Arbeitskräfte arbeiten etwa von zu Hause aus. Anders sieht das bei Ärzten aus, die in der Krisenzeit umso mehr gebraucht werden, und denen gar keine andere Wahl bleibt, als täglich in die Klinik zu fahren. Als Zeichen des Danks für den „außergewöhnlichen Einsatz“ überlegten sich Ramazan Özkeles vom Dönerhaus Bückeburg und Mohamed Salah vom Scarabeo eine gemeinsame Aktion.

veröffentlicht am 26.03.2020 um 07:49 Uhr

von Malick Volkmann

BÜCKEBURG/VEHLEN.„Wir finden, dass die Ärzte und Schwestern enorm viel leisten. Deswegen wollen wir sie mit kostenloser Pizza und kostenlosen alkoholfreien Cocktails unterstützen“, sagt Özkeles. Beide Gastronomen präsentierten sogar einen Slogan für die gute Aktion: Wenn jeder in Deutschland eine gute Tat vollbringt, vollbringen wir gemeinsam 83 Millionen gute Taten. Die beiden Gastronomen haben eindrucksvoll vorgemacht, wie es geht.

Die Übergabe fand nun am Mittwochabend um 18.30 unter besonderen Bedingungen statt. Die oberste Devise: Abstand halten. Das Krankenhauspersonal kam mit zwei Rollwagen aus dem Notaufnahmen-Ausgang und nahm die Pizzen sowie die Cocktails dankend in Empfang. Die Beschenkten zeigten sich begeistert: „Klasse, das ist nicht selbstverständlich“, freute sich ein Pfleger.

Salah und Özkeles, die seit der Schulzeit enge Freunde sind, wollen helfen, obwohl sie sich selbst in einer schwierigen Situation befinden: „Wir leben nur noch vom außer Haus Verkauf. Da fehlen uns die Laufkundschaft und die Leute, die hier essen“, klagt Özkeles. Doch die Lage der beiden Gastronomen sei in keiner Weise mit der im Klinikum vergleichbar, denn dort gehe es täglich um Leben und Tod. Gerade in Zeiten von COVID-19 sei die ganze Gesellschaft auf ein funktionierendes Gesundheitssystem angewiesen. Salah und Özkeles vertreten dabei ein Motto: „Alle müssen in schwierigen Zeiten zusammenhalten. Wir wollten ein Zeichen setzen.“




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