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Zahl der Eheschließungen

Mehr Ehen in Obernkirchen geschlossen

OBERNKIRCHEN. 41 Eheschließungen auf dem Standesamt Obernkirchen: Das ist ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr. Für die Heirat in der beschaulichen Bergstadt können sich die Paare zwischen gleich vier unterschiedlichen Orten entscheiden.

veröffentlicht am 18.01.2019 um 00:00 Uhr

Die Standesbeamten Petra Treichel (von links), Ernst-Udo Rehling, Gaby Bühne und Susanne Köhler im Trauzimmer des alten Museums auf dem Marktplatz. Es ist noch immer der beliebteste Ort in Obernkirchen, um sich das Ja-Wort zu geben. Foto: gal

Autor:

Gloria Lucie Alter
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OBERNKIRCHEN. Ein knappes Jahr ist es nun her, dass Standesbeamtin Gaby Bühne wortwörtlich die Bühne gewechselt hat. Vom Auetal zog es sie nach Obernkirchen, wo sie seither die Schirmherrschaft für Eheschließungen des Standesamts übernommen hat. Ihr gefalle es an ihrem neuen Arbeitsplatz sehr gut, und auch ihre drei Kollegen weiß die gebürtige Pollhägerin sehr zu schätzen.

„Wir haben ein wirklich sehr nettes und kompetentes Team“, sagt Bühne, der es an Berufserfahrung gewiss nicht mangelt: Nächstes Jahr kann sie ihr 25-jähriges Jubiläum als Standesbeamtin feiern.

Seit das Team des Obernkirchener Standesamts auf diese Weise auf vier Personen aufgestockt wurde, gebe es dort eine klarere Aufgabenverteilung, so Bühne im Gespräch mit dieser Zeitung. Das solle für mehr Struktur sorgen. So seien Petra Treichel und Susanne Köhler vor allem in der Sterbebeurkundung tätig, das Hauptaufgabenfeld von Amtsleiter Ernst-Udo Rehling hingegen liege auf den Beurkundungen von Geburten. Lediglich am ersten Samstag im Monat wechsele der Standesbeamte, der die Verliebten traut. Diesen besonders schönen Dienst teile man sich auf diese Weise etwas untereinander auf, sagt die Standesbeamtin.

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Das Trauzimmer im alten Museum auf dem Marktplatz. Foto: gal

Die Statistik der Eheschließungen der vergangenen Jahre weist für das Stadtgebiet Obernkirchen eine leichte Zickzack-Linie auf. Waren es im Jahr 2015 nur 23, so stieg die Zahl im darauffolgenden Jahr um fast das Doppelte auf 44 an. Mit 35 Trauungen im Jahr 2017 und 41 im vergangenen Jahr hält sich die Anzahl der gegebenen Ja-Worte jedoch die Waage. Amtsleiter Rehling beschreibt diese Entwicklungen daher als „ganz normal“.

Für die Heirat in der beschaulichen Bergstadt können sich die Paare zwischen gleich vier unterschiedlichen Orten entscheiden. Neben dem nach wie vor beliebtesten Trauzimmer im Museum am Marktplatz stehen im historischen Stift die Abteihalle sowie der Remter – ein althergebrachtes Wort für einen Versammlungssaal in Burgen oder Klöstern – zur Wahl.

Auf diese Weise vereinen sich die guten Wünsche für die Zukunft des Brautpaares mit dem altertümlichen Flair der unterschiedlichen Trauungsorte. Seit dem Jahr 2016 können Verliebte auf Wunsch außerdem auch im Gasthof Vehlen heiraten.

Kontakt: Über die Kontaktaufnahme bezüglich einer Trauung freuen sich die vier Standesbeamten in Obernkirchen auch in Zukunft, telefonisch unter (0 57 24) 39 50.




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