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Einwöchige Ausbildung

„Posaune Pur!“-Camp auf dem Bückeberg

OBERNKIRCHEN. Nach langem Bangen freut sich das Organisationsteam des „Posaune! Pur“-Camps sehr, dass das Camp wie geplant stattfinden kann. „Die letzten Wochen haben alle die Daumen gedrückt. Viele Teilnehmer haben wöchentlich nachgefragt, ob es neue Informationen zum Stattfinden des Camps gibt“, verrät Hannes Dietrich, der das „Posaune Pur!“-Camp 2008 mit drei Kommilitonen ins Leben rief. Mit der Corona-Verordnung vom 10. Juli kam dann das große Aufatmen: Jugendfreizeiten sind in Niedersachsen wieder erlaubt.

veröffentlicht am 02.08.2020 um 11:22 Uhr
aktualisiert am 02.08.2020 um 18:30 Uhr

Das einwöchige „Posaune Pur!“-Camp findet in diesem Jahr zum zwölften Mal auf dem Bückeberg statt. Das Camp richtet sich an junge PosaunistInnen im Alter von zwölf bis 20 Jahren. Dabei steht natürlich, wie der Name bereits vermuten lässt, die Posaune im Mittelpunkt. Im Einzel- und Quartettunterricht, im Solo-Unterricht mit den zwei PianistInnen des Teams Lara Lütkemeyer und Henning Spier, und auch im großen Ensemble, können die jungen MusikerInnen Erfahrungen sammeln und ihre Fähigkeiten ausbauen.

Doch das „Posaune Pur!“- Camp hat noch mehr zu bieten. Neben der musikalischen Ausbildung kommt auch das Erlebnis nicht zu kurz. In diesem Jahr stehen wieder eine Mini-Olympiade, ein Geländespiel und ein mysteriöser „Casino-Abend“ auf dem Programm. „Natürlich haben wir noch ganz viele andere Aktionen geplant. Hier wird es so schnell nicht langweilig“, grinst Dozent und Betreuer Eike Nimz.

Das siebenköpfige Dozententeam hat in diesem Jahr zwei Neuzugänge zu begrüßen. Ferdinand Hartke und Malte Lemke waren beide einige Male als Teilnehmer dabei und greifen dem Team fortan tatkräftig unter die Arme. „Die beiden bringen viele neue Ideen und Vorschläge zur optimierten Umsetzung mit. Insbesondere Ferdinand hat unsere Organisation ins Internet übertragen und eine neue Webpräsenz aufgebaut.“, erzählt Dietrich.

Trotz allem spielt das Corona-Virus auch im Posaune Pur! Camp weiterhin eine Rolle. Aufgrund der aktuellen Bestimmungen für das Musizieren müssen die TeilnehmerInnen und Eltern in diesem Jahr auf das Eröffnungs- und Abschlusskonzert verzichten. Ganz ohne Konzert geht es dann aber doch nicht. „Wir werden für die Teilnehmer ein Konzert im kleinen Rahmen spielen und das interne Abschlusskonzert werden wir für die Eltern aufzeichnen. In diesem Jahr müssen wir einfach kreative Lösungen finden“, verrät Ferdinand Hartke.

Wer nun neugierig geworden ist, der findet im Internet auf www.posaune-pur-camp.de weitere Informationen und Impressionen zum Camp. Die Anmeldung für das Posaune Pur! Camp 2021 soll im Oktober dieses Jahres auf der Website freigeschaltet werden, für 2020 ist bereits ausgebucht. r.




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