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Projekt sitzt jetzt am Klinikum

Projekt „Tür an Tür“ hilft Senioren

VEHLEN. Das Projekt „Tür an Tür“ will Senioren dabei helfen, mit Rollstuhl oder Rollator mal wieder in die Stadt zu kommen, oder unterstützt bei Alltagsproblemen. An jedem zweiten Dienstag ist das Projekt jetzt auch am Klinikum Schaumburg zu finden.

veröffentlicht am 13.02.2019 um 12:40 Uhr
aktualisiert am 13.02.2019 um 17:20 Uhr

Ulrike van Gemmern ist an jedem zweiten Dienstag für das Projekt „Tür an Tür“ im Klinikum Schaumburg. Foto: rnk
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Autor

Frank Westermann Redakteur zur Autorenseite

VEHLEN. Von der Oase Elim ins Klinikum Schaumburg: Jeden zweiten Dienstag steht dort Ulrike van Gemmern vom Diakonischen Werk Stadthagen als Ansprechpartnerin für das Projekt „Tür an Tür“ zur Verfügung.

„Tür an Tür“ hilft Senioren dabei, mal wieder mit dem Rollstuhl in die Stadt zu fahren, einen Spaziergang zu unternehmen oder mit dem Rollator vor die Haustür zu kommen, mal zur Hand zu gehen und die Klingel zu reparieren – oder bei einem Computerproblem zu helfen. Unterstützt werden Menschen, damit sie möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung wohnen können und gleichzeitig nicht vereinsamen. „Tür an Tür“ ist ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe. In Bad Eilsen und Bückeburg gibt es sie schon länger, Stadthagen, Meerbeck und Vehlen kamen vor gut zwei Jahren dazu, in Heuerßen stehen neun Ehrenamtliche bereit, die sich fortbilden lassen wollen. „Und wenn Menschen vor Ort für dieses Projekt brennen, dann wird das auch was“, sagt sie. Ulrike van Gemmern sieht ihre Aufgabe darin, das Projekt jeweils vor Ort auf den Weg zu bringen, es „anzuschubsen“ und dann nur noch zu begleiten.

Der Umzug ins Klinikum war für sie naheliegend, weil dort ein deutlich höherer Publikumsverkehr verzeichnet wird. Stellt eine Krankheit wie so oft die Familien vor ganz neue Herausforderungen, kann „Tür an Tür“ zuweilen helfen – wenn man denn das Angebot kennt.

Außerhalb der festen Zeiten im Klinikum können Termine mit Ulrike van Gemmern vom Diakonischen Werk unter Telefon (0 57 21) 99 30 19 und (01 60) 90 95 32 99 vereinbart werden. Dort können sich auch Ehrenamtliche oder andere Menschen melden, die einen Besuch wünschen.




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