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Feuerwehr probt in Gelldorf den Ernstfall

Rauchende Fässer

GELLDORF. Rauch dringt aus einer Garage in Gelldorf, Feuerwehrleute rüsten sich mit schwerem Atemschutz aus und ziehen sich Chemikalien-Vollschutzanzüge an. Einsatzkräfte kümmern sich um einen Mann. Er habe bei Aufräumarbeiten in seinem Gebäude mehrere leckgeschlagene Fässer, die einen gefährlichen Stoff enthalten, gefunden, erzählt er.

veröffentlicht am 28.05.2019 um 16:24 Uhr

Gefahrgut-Spezialisten der Feuerwehr Obernkirchen bauen eine Dekontaminationsstelle auf. Foto: Kreisfeuerwehr
Leonhard Behmann

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Die Übung von Spezialkräften der Kreisfeuerwehr hat bei Spaziergängern für viel Aufsehen gesorgt. Freiwillige der Feuerwehr Obernkirchen hatten auch den Gerätewagen Gefahrgut besetzt. Das Spezialfahrzeug ist mit Material für Unfälle mit Gefahrgut ausgestattet. In der Garage standen vier Fässer, eine Kennnummer ließ die Feuerwehrleute annehmen, dass sich eine ätzende Natriumhydroxid-Lösung in den Behältern befindet. In Wirklichkeit handelte es sich nur um Wasser.

Feuerwehrleute erkundeten in der verqualmten Garage die Lage, trugen die Fässer ins Freie und dichteten Lecks ab. „Theaternebel sollte rauchende Chemikalien vortäuschen“, erklärt der Leiter des Gerätewagen-Gefahrgut-Zuges, Frank Messerschmidt. Unterstützt wurden die Obernkirchener Experten von anderen Feuerwehrleuten, die mit dem Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz nach Gelldorf gefahren waren. „Sie haben unter anderem dafür gesorgt, dass ausreichend Sauerstoffflaschen vorhanden waren“, sagt Messerschmidt.




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