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Projekt für den Sommer geplant

Schüler sollen Dorfteich untersuchen

GELLDORF. In einem Punkt sind sich alle einig: Der Dorfteich ist in einem schlimmen Zustand, obwohl die letzte (und teure) Sanierung gerade mal drei Jahre zurückliegt. Jetzt soll im Rahmen eines Projektes im Sommer die Wasserqualität chemisch, physikalisch und biologisch untersucht werden.

veröffentlicht am 14.03.2019 um 15:42 Uhr
aktualisiert am 14.03.2019 um 17:50 Uhr

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Frank Westermann Redakteur zur Autorenseite
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GELLDORF. In einem Punkt sind sich alle einig: Der Dorfteich in Gelldorf ist in einem schlimmen Zustand, das wird nicht einmal im Rathaus bestritten, obwohl die letzte Sanierung, deren Kosten im fünfstelligen Bereich lagen, gerade mal drei Jahre zurückliegt. Jetzt soll im Rahmen eines Projektes im Sommer die Wasserqualität chemisch, physikalisch und biologisch von einer Schülergruppe der Blindow-Schulen untersucht werden.

Ortsbürgermeister Andreas Hofmann hatte den Kontakt hergestellt. Vielleicht, so meinte er, könne durch das Projekt Aufschluss gewonnen werden, was mit dem Wasser los sei. Möglicherweise komme über den Befund auch eine Empfehlung zustande, wie man weiter vorgehen könne; parallel zu der Frage, ob der Teich verlande oder nicht. Denn „das liegt uns am Herzen“, meinte Hofmann, der kurz auf die Geschichte des Teiches einging und darauf verwies, dass er sich an einem „Schwerpunktplatz“ befinde. Dort fänden sich auch Sitzmöglichkeiten, Bänke und natürlich das Backhaus. Achim Pohl vom Team Gelldorf sprach sich dafür aus, erst einmal die Ergebnisse des Schülerprojektes abzuwarten, „anstatt noch eine Planung und dann noch eine Planung“ aufzulegen. Fraktionskollege Dirk Rodenbeck sah es genauso: Das Projekt sei eine „Supersache“, zumal es kein Geld kosten werde. Helga Winschel vom Team stimmte zu: „Wir bekommen ein Ergebnis. Das ist doch das, was wir wollen.“

Zuvor hatte Norbert Eßmann als Vertreter der Stadtverwaltung dem Ortsrat versichert, dass man im Rathaus die Sorge um den Teich „ernst nehme“ und dass man „sich kümmere“, um Entscheidungen zu treffen und Ergebnisse zu erzielen, „damit man weiterkommt“.

Eßmann hatte sich den Teich am Sitzungstag noch einmal selbst angesehen. „Er macht keinen guten Eindruck“, konstatiert er. Von Zeit zu Zeit müsse der Dorfteich ausgeräumt werden, wie eben zuletzt 2016. Eßmann brachte kurz einen anderen Vorschlag auf: dem Teich sein altes Bett zurückgeben und ein Naturgebiet entwickeln.

Diskutiert wurde der Vorschlag nicht, aber Rodenbeck hatte noch eine kleine Spitze: Egal, was man mache, meinte er sinngemäß, „Wilhelm Mevert wird nicht zustimmen“, denn der SPD-Politiker hatte in der Sitzung des Fachausschusses erklärt, vom ihm aus könne man den Teich „einfach zuschütten“.




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