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Mal vertraut, mal experimentell

Sommerkonzerte: Magenta Brass am Sonntag in der Stiftskirche

OBERNKIRCHEN. Im Rahmen der „Schaumburger Sommerkonzerte“ ist am kommenden Sonntag, 21. Juli, Uhr das junge Blechbläserquintett „Magenta Brass“ aus Hannover in der Stiftskirche St. Marien ab 17 Uhr zu Gast.

veröffentlicht am 16.07.2019 um 12:43 Uhr
aktualisiert am 16.07.2019 um 16:20 Uhr

.OBERNKIRCHEN. Im Rahmen der „Schaumburger Sommerkonzerte“ ist am kommenden Sonntag, 21. Juli, das junge Blechbläserquintett „Magenta Brass“ aus Hannover in der Stiftskirche St. Marien zu Gast. Beginn ist um 17 Uhr zu Gast.

Magenta Brass, das sind fünf Studenten der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, vereint zu einem Blechbläserquintett. Seit der Gründung 2013 erarbeiteten sich die jungen Musiker ein vielseitiges Repertoire, das von Musik der Renaissance über zahlreiche Klassiker der Blechbläser-Kammermusik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen reicht. Regelmäßig sind sie in programmatischen Konzerten zu hören.

Bei der Namensfindung bezog sich das Ensemble auf die einzigartige Architektur des Hauptgebäudes der Musikhochschule in Hannover. Ihr haben sie es zu verdanken, dass die Proben in der Regel auf magentafarbenem Teppichboden stattfinden.

Die Besetzung besteht aus Torben Pannen, Trompete; Simon Weymann, Trompete; Matthias Meßmer, Horn; Jonas Kruse, Posaune und Steffen Schulte an der Tuba.

Unter dem Titel „A Brass Menagerie“ wird in dem rund einstündigen Konzert neben barocker Klangpracht aus einer Oper von Jean-Philippe Rameau vor allem Originalliteratur für Blechbläserquintett des 20. und 21. Jahrhunderts zu hören sein.

Bei allem dreht es sich um die Bühne. Der Vorhang wird mit einem echten Klassiker der Blechblasliteratur geöffnet – der rhythmischen Mini-Ouvertüre von Witold Lutoslawski.

Mit Clint Needhams „Brass Quintett Nr. 1“ entführen die Musiker das Publikum in die Welt des Zirkus, mal humorvoll, mal ernst, mal atemberaubend.

Atemberaubend und virtuos geht es mit „A Flying Circus“ von David Colson weiter. Schließlich werden in der „Brass Menagerie“ von John Cheetham Tiere musikalisch präsentiert – wilde wie elegante.

Insgesamt changiert das Programm zwischen alten, vertrauten und neuen, experimentellen Klängen, zwischen offensichtlich Programmatischem und programmatisch Verzerrtem, zwischen Ernsthaftigkeit und humoreskem Augenzwinkern.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Kollekte zur Deckung der Kosten gebeten.

Die „Schaumburger Sommerkonzerte“ werden vom Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg veranstaltet und laden zu musikalischen Ausflügen in die Region ein. Gefördert wird die Reihe durch die Schaumburger Landschaft. Die künstlerische Leitung liegt bei Kirchenkreiskantorin Daniela Brinkmann.




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