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Zunächst 20 000 Euro für Personal- und Sachkosten / Sassenberg: Stimmung kippt

Stadt schafft Etat für Flüchtlinge

Obernkirchen. Für die Finanzpolitiker ist es – im Wortsinn – eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Klar ist seit Montagabend nur: Angesichts wachsender Flüchtlingszahlen kommt die nach wie vor monetär tief in der Kreide steckende Bergstadt nicht mehr darum herum, für die Schutzsuchenden ab kommendem Jahr einen eigenen Posten im Stadtetat zu schaffen. 20 000 Euro sollen es – zunächst – sein. Bürgermeister Oliver Schäfer spricht im Zusammenhang mit dieser Summe von einem „Platzhalter“. Soll heißen: Ob und wenn ja wie lange die 20 000 Euro ausreichen, weiß im Rathaus heute noch keiner. Denn wenn die Stadt vom Landkreis verstärkt in die Pflicht genommen wird und womöglich dauerhaft Wohneinheiten zu betreuen hat, dann gehe das über die bloße Unterbringung von Asylsuchenden deutlich hinaus.

veröffentlicht am 29.09.2015 um 12:59 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:32 Uhr

Autor:

Thomas Wünsche



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