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25. Mai: Jubiläums-Hoffest

„Stolz, dass es eine Familienveranstaltung ist“

VEHLEN. Die alljährlichen Hoffeste der Hausbrauerei Meier sind ein Besuchermagnet. Am Samstag, 25. Mai, von 11 bis 18 Uhr, wird nun die mittlerweile 20. Ausgabe gefeiert. Auch diesmal werden wieder weit mehr als 2000 Besucher zu der als Fest für die ganze Familie konzipierten Veranstaltung erwartet.

veröffentlicht am 14.05.2019 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 15.05.2019 um 17:50 Uhr

Freuen sich schon auf die mittlerweile 20. Ausgabe des Hoffestes der Hausbrauerei Meier (von links): Holger Meier, Volker Quegwer und Thorsten Pöhler. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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VEHLEN. Bei der Hausbrauerei Meier laufen die Vorbereitungen für deren alljährliches Hoffest, zu dem auch diesmal wieder weit mehr als 2000 Besucher erwartet werden. Gefeiert wird wie immer am letzten Samstag im Mai, in diesem Jahr also am 25. Mai. Die als Fest für die ganze Familie konzipierte Veranstaltung beginnt um 11 Uhr und klingt dann gegen 18 Uhr aus.

Was die Ausgestaltung des mittlerweile schon 20. Hoffestes betrifft, setzen Braumeister Holger Meier und dessen beiden Mitstreiter, Thorsten Pöhler und Volker Quegwer, auf Bewährtes. So gibt es, wenig überraschend, verschiedene Sorten „Meierhöfer“-Bier aus eigener Produktion als Durstlöscher – und zwar ein helles und ein „Meierhöfer“, ein „Bernstein-Weizen“ sowie ein mit Blutorangensaft gemischtes Weizenbier („Sunrise“).

Zusätzlich haben die drei Bierexperten speziell für das Hoffest-Jubiläum ein helles Weizen namens „Edelweiß“ gebraut, wie sie es in den Anfangsjahren schon mal aufgelegt hatten: „Das war das erste Weizen, das wir gebraut haben“, konkretisiert Meier. Den Geschmack dieser Kreation beschreibt er mit „super-frisch, spritzig-aromatisch“.

Außer Bier werden bei der Veranstaltung aber noch diverse alkoholfreie Getränke angeboten. Verköstigen können sich die Besucher an „Didis Schlemmerpfanne“ und mit „Spießbratwürsten“ aus einer Bratwurst-Grillmaschine. Außerdem wird der Verein Backhaus Barrigsen mit einem mobilen Lehmbackofen vertreten sein und ofenfrische Laugenbrezeln sowie „Leberkäse im Bierbrötchen“ verkaufen. Kaffee und eine große Kuchenauswahl gibt es in der benachbarten Vehler Wassermühle, die auch diesmal wieder anlässlich des Hoffestes der Hausbrauerei Meier geöffnet hat und zu Besichtigungstouren durch das denkmalgeschützte Mühlengebäude einlädt.

Und damit die Kinder der Besucher nicht zu kurz kommen, ist auch für deren Unterhaltung gesorgt: Angesagt hat sich Dietmar „Didi“ Ostermeier mit seiner „Kunterbunten Spielekiste“. Außerdem besteht die Möglichkeit, auf einer angrenzenden Wiese auf am Zügel geführten Pferden zu reiten.

„Wir sind stolz, dass es eine Familienveranstaltung ist, bei der von kleinen Kindern bis zu hochbetagten Senioren alles dabei ist“, sagt Meier. Dass sich das Ganze allerdings mal zu solch einem Besuchermagneten entwickeln würde, damit hatten er und seine Brau-Kollegen seinerzeit nicht gerechnet: Beim ersten Hoffest im Jahr 2000 seien über den Tag verteilt vielleicht rund 250 Leute gekommen, erinnert sich Meier. Und dies sei damals schon ein Erfolg gewesen. Seitdem habe sich das Besucheraufkommen dann aber von Jahr zu Jahr immer mehr gesteigert, wobei man zuletzt sogar circa 2500 Besucher gehabt habe.

Um einiges größer geworden ist laut Meier zudem der Kreis der freiwilligen Helfer, die beim Hoffest tatkräftig mit anpacken: Früher seien es gerade mal fünf, sechs Leute gewesen, inzwischen seien es jedoch mehr als 50 Helfer, berichtet der Braumeister. „Das ist schon eine Sache, die nicht selbstverständlich ist“, betont er. Zumal etliche Unterstützer von Anfang an dabei seien.

In Anbetracht des 20-jährigen Hoffest-Bestehens kann Quegwer noch eine kleine Anekdote erzählen. Demnach hat er selbst mal „aus Unwissenheit eine neue Biersorte kreiert“, indem er beim Schroten des Malzes die Malzsorten verwechselt hatte.

Statt eines dunklen Bieres sei dadurch ein Bier gebraut worden, das man dann der Farbe wegen als „Rotbier“ bezeichnet habe. „Das ist aber weggegangen wie warme Semmeln“, berichtet Quegwer nicht ohne Stolz. Vor allem bei Frauen sei das „Rotbier“ gut angekommen, da dies sehr mild gewesen sei.




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