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Umrüstung bis Herbst

Straßenlaternen: LED-Umrüstung in diesem Jahr komplett

OBERNKIRCHEN. LED-Lampen verbrauchen weniger Strom, kosten damit weniger Geld und leuchten oftmals heller als herkömmliche Lampen. Obernkirchen hat daher im letzten Jahr begonnen, Straßenlaternen auf LED umzurüsten. In diesem Jahr soll die Umrüstung vollendet werden.

veröffentlicht am 15.01.2019 um 16:24 Uhr
aktualisiert am 16.01.2019 um 09:51 Uhr

Helleres Leuchten bei weniger Energieverbrauch: Im Sommer und Herbst dieses Jahres werden in Obernkirchen die restlichen Straßenlaternen auf LED umgerüstet. Foto: gal
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Marieluise Denecke Redakteurin / Online zur Autorenseite
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OBERNKIRCHEN. Die dunkle Jahreszeit offenbart es in besonderer Weise: Straßenlaternen sind unentbehrlich, allein für die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Bürger. Doch im Haushalt einer Stadt machen sie sich durch ihren Stromverbrauch natürlich deutlich bemerkbar.

Schon im vergangenen Jahr hatte die Bergstadt daher mit der Umrüstung der Laternen auf LED-Technik begonnen. Im ersten Bauabschnitt wurden rund 700 Laternenköpfe umgerüstet; knapp 1400 gibt es in Obernkirchen insgesamt. Vor der Umrüstung handelte es sich hierbei größtenteils um Quecksilberdampflampen.

Der Rest soll nun im zweiten Bauabschnitt erfolgen, teilt Bürgermeister Oliver Schäfer auf Nachfrage mit. Begonnen werden soll – wie auch im vergangenen Jahr – in den Sommermonaten, wenn die Straßenlaternen am kürzesten leuchten müssen. Dann werden die kurzfristigen Beleuchtungsausfälle, zu denen es eventuell mal kommen kann, am wenigsten auffallen.

„Dann werden die restlichen Gebiete abgearbeitet“, erklärt Schäfer den zweiten Bauabschnitt. Das sind beispielsweise Laternen in Vehlen und Gelldorf. Die Umrüstung erfolge entsprechend der Lampenart. Und da in einer Straße unterschiedliche Lampen in den Laternen verbaut sein können, könne es sein, dass bislang Straßen nur halb umgerüstet seien, so Schäfer. Diese Vorgehensweise habe man gewählt, da sie am effizientesten sei, denn so müsse nicht ständig das Material hin und her gewechselt werden.

Im Herbst soll die Umrüstung vollendet sein. Im ersten Bauabschnitt kostete die Maßnahme rund 269 000 Euro; insgesamt 484 000 Euro hat die Stadt für die Umrüstung eingeplant. Zuschüsse in Höhe von rund 25 Prozent gibt es vom Projektträger (PtJ) in Jülich, das Forschung und Innovation vor allem in den Bereichen Energie und nachhaltige Entwicklung auf Bund- und Länderebene unter anderem durch Förderprogramme unterstützt.

Die bisherigen Leuchtmittel werden durch LED-Leuchtmittel ersetzt, was der Kommune hilft, Energie und Kosten einzusparen. Laut Verwaltung spart die Stadt jährlich rund 150 000 Kilowattstunden ein – also 70 Prozent dessen, was die Laternen bislang an Energie verbrauchen. Außerdem verbessere LED die Qualität des Lichtes.

Die neuen Lampen leuchten mit einer Stärke von 14 Watt bis zu 61 Watt, je nach Erfordernis der betroffenen Straße. Gesteuert wird dies über Empfänger in den Schaltkästen mit bis zu sechs Schaltmöglichkeiten.




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