weather-image
Andreas Jaschke neuer Vorsitzender

SV Obernkirchen: Zukunft gesichert

OBERNKIRCHEN. Die Zukunft des SV Obernkirchen ist gesichert: Andreas Jaschke ist zum neuen Ersten Vorsitzenden gewählt worden. Die Resonanz bei der Suche nach einem neuen Vereinschef war auf der Jahreshauptversammlung überwältigend groß. Vorher musste der Verein jedoch eine kritische Zeit überstehen:

veröffentlicht am 05.11.2018 um 16:07 Uhr
aktualisiert am 05.11.2018 um 18:00 Uhr

Zum neuen Vorstand gehören: Vorsitzender Andreas Jaschke (v. r.), stellvertretender Vorsitzender Torsten Watermann, 1. Schatzmeister Fabian Becker, 1. Schriftführer Martin-Sebastian Kracht. Foto: sig
Avatar2

Autor

Siegfried Klein Reporter

OBERNKIRCHEN. Auch der Sportverein Obernkirchen ist mit der Tatsache konfrontiert worden, dass die Bereitschaft, Ehrenämter zu übernehmen, geringer geworden ist. Das hat dazu geführt, dass der Klub eine kritische Zeit überstehen musste. Erfreulicherweise konnte die Situation durch einen klugen Schachzug bereinigt werden.

Seit Freitagabend besitzt der SVO wieder einen voll funktionsfähigen Vorstand. An der Spitze steht Fußballchef Andreas Jaschke. Diesmal gab es auch keine Schwierigkeiten, weitere Führungspositionen zu besetzen. Kritisch war die Lage geworden, weil der langjährige Vereinschef Andreas Jürgens in den vergangenen zwei Jahren dieses Amt nur noch kommissarisch ausübte. Er hatte sich in der Vergangenheit nach Kräften bemüht, einen Nachfolger zu finden (wir berichteten). Doch das gestaltete sich außerordentlich problematisch. Deshalb hatte der bisherige Vorstand eine Reihe von Personen zu einer Veranstaltung eingeladen, bei der man klären wollte, wer bereit ist, Mitverantwortung für die Geschicke des Vereins zu übernehmen.

Erstaunlich
großes Echo

Das war die seit Jahren am stärksten besuchte Mitgliederversammlung des SV Obernkirchen. Sie zeigte das große Interesse an der Zukunft des Vereins, die lange Zeit weniger hell aussah. Foto: sig
  • Das war die seit Jahren am stärksten besuchte Mitgliederversammlung des SV Obernkirchen. Sie zeigte das große Interesse an der Zukunft des Vereins, die lange Zeit weniger hell aussah. Foto: sig

Das Echo war erstaunlich: Mindestens 15 Vereinsmitglieder waren zur Führungsverantwortung bereit. Deshalb sahen die Verantwortlichen und Mitglieder der Hauptversammlung voller Optimismus entgegen. Diese Zusammenkunft im Vereinsheim fand auch einen so großen Zuspruch wie lange nicht mehr.

Jürgens konnte in der letzten von ihm geleiteten Versammlung ein doch beruhigendes Bild von der Lage des Vereins zeichnen. In den vergangenen zwei Jahren habe es jeweils schwarze Zahlen im Kassenbuch gegeben, und das Vereinsleben sei trotz allem erfreulich rege gewesen.

Zurückgegangen seien aber die Mitgliederzahlen, so Jürgens. Das gilt inzwischen aber für die meisten Sportvereine. Der scheidende kommissarische Vorsitzende musste diesmal einen Rechenschaftsbericht für zwei Jahre abgeben, denn 2017 war die Jahresversammlung ausgefallen, weil sich kein funktionsfähiger Vorstand finden ließ. Umso hoffnungsvoller kann der Klub jetzt in die Zukunft blicken und sich auch schon an die Vorbereitungen machen für das 100-jährige Bestehen, das 2020 gefeiert wird. Als Ergebnis des Sichtungstreffens vor der Hauptversammlung steht fest, dass dem neuen Vorstand jetzt ausreichend Unterstützer für die Vereinsarbeit zur Verfügung stehen. So lassen sich sogar Arbeitsausschüsse für spezielle Aufgabenbereiche bilden. Einen personellen Engpass gibt es allerdings noch in der Jugendabteilung der Fußballsparte. Dort fehlt zurzeit ein verantwortlicher Jugendleiter, der die anstehenden Aufgaben koordiniert.

Alter Vorstand
einstimmig entlastet

Ein gutes Zeichen für die gute Arbeit des bisher amtierenden Vorstandes war die Auskunft der Kassenprüfer, die den Verantwortlichen ein einwandfreies Rechnungswesen bescheinigten. Damit stand einer einstimmigen Entlastung auch nichts im Wege.

Und das sind die Mitglieder des Teams, das dem neuen Vorsitzenden Andreas Jaschke zur Seite steht: 2. Vorsitzender Torsten Watermann, 1. Schatzmeister Fabian Becker, 2. Schatzmeister Maurice Matz, 1. Schriftführer Martin-Sebastian Kracht, 2. Schriftführer Ben Hagen, Sozialwart Olaf Seifert. Torsten Watermann sprach den Mitgliedern aus dem Herzen, als er sich bei Andreas Jürgens für eine rund 18-jährige „verantwortungsvolle Führungsarbeit“ bedankte. Dafür gab es anhaltenden Beifall.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare