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Radverkehr-Antrag im Ortsrat

Teilweise zugewachsen, Ampelmasten im Weg

GELLDORF. Bereits im März hatte sich die Fraktion der Grünen im Rat der Stadt mit einem Antrag an die Verwaltung gewandt, gemäß dem sich der Stadtrat mit der „Optimierung der Radverkehrssituation in Obernkirchen“ befassen soll. Diesen Vorstoß hat der Gelldorfer Ortsrat in seiner Sitzung zur Kenntnis genommen.

veröffentlicht am 05.06.2019 um 00:00 Uhr

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Michael_Werk

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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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GELLDORF. Bereits im März dieses Jahres hatte sich die Fraktion Bündnis 90 /Die Grünen im Rat der Stadt Obernkirchen mit einem Antrag an die Verwaltung gewandt, gemäß dem sich der Stadtrat mit der „Optimierung der Radverkehrssituation in Obernkirchen“ befassen soll. Diesen Vorstoß hat der Gelldorfer Ortsrat in seiner jetzigen Sitzung zur Kenntnis genommen.

In dem Antrag sind unter anderem auch einige Radwege im Bereich der Ortschaft Gelldorf aufgeführt. Dies sind von dem Stadtratsmitglied Thomas Stübke und einem Vertreter des Kreisverbandes Schaumburg des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Felix Wells, zwecks „Bestandsaufnahme und Bewertung“ mit Fahrrädern befahren worden.

Für die Dorfstraße beispielsweise haben Stübke und Wells festgestellt, dass dort auf nördlicher Seite ein kombinierter Geh-/Radweg mit „Zweirichtungsverkehr“ vorhanden ist. Dieser ist demnach auf dem Teilstück zwischen Gallgattweg und ungefähr der Ampelkreuzung Bundesstraße 65 rund 1,85 Meter breit, wobei der Geh-/Radweg aufgrund Verkrautung derzeit nur noch auf einer Breite von circa 1,60 Metern nutzbar ist; zudem weist dieser Weg einige Unebenheiten auf.

Als Verbesserungsvorschläge sind diesbezüglich unter anderem eine Verbreiterung des Radweges und – am Fahrgastunterstand einer dortigen Bushaltestelle – das Aufstellen von Fahrradbügeln genannt; Letztere sollen dem Anschließen von Fahrrädern dienen.

Und noch ein Beispiel: Entlang der Hauptstraße in Gelldorf ist ebenfalls einseitig ein kombinierter Geh-/Radweg angelegt. Stübke und Wells zufolge stehen an der Einmündung der Grundstraße und am „Knoten Dorfstraße“ (Kreuzung B 65) jedoch Ampelmasten innerhalb des Radwegeprofils. Jene Ampelmasten sollten ihrer Ansicht nach aus Sicherheitsgründen „mindestens reflektierend“ gekennzeichnet werden.

Empfohlen haben die Beiden nicht zuletzt auch eine Erneuerung der Oberflächenbefestigung. Stichwort: Pfützenbildung.




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