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Nachtwächter erweitern im Stift Obernkirchen ihren Horizont / Fürstin Juliane als Ágnes von Dinkelage als Beispiele

Unterwegs zu „Frauenorten“

LANDKREIS. Rund 30 Gästeführer haben sich kürzlich im Obernkirchener Stift getroffen. Anlass war eine Weiterbildung zum Thema „Frauenorte“. Die Teilnehmer kamen zusätzlich zum Landkreis auch aus dem Calenberger- sowie- dem Weserbergland und dem Neustädter Land. Organisator war die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB).

veröffentlicht am 01.04.2019 um 17:18 Uhr

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LEB- Bereichsleiterin Angelika Brandt begrüßte die Gästeführer gemeinsam mit Äbtissin Susanne Wöbbeking. Danach griff Arbeitskreisleiterin Wilma Kolbe das titelgebende Thema auf.

Kein Frauenort ist demnach wie der andere, „aber allen ist gemeinsam, dass sie den Blick auf Frauen lenken, die an der gesellschaftlichen Entwicklung beteiligt waren“. Anhand von zwei Lebensgeschichten stellte Kolbe das Leben und Wirken der Fürstinnen Juliane und Agnes von Dinklage vor. Beide förderten die Schulbildung für Frauen und setzen sich auch darübr hinaus für in ihrer Zeit fortschrittliche Ideen ein.

Anschließend besichtigten die Gästeführer die Ausstellung über Agnes von Dinklage und das Berg- und Stadtmuseum am Kirchplatz in Obernkirchen. Die Museumsleiterin Sybille Schlusche begleitete die Teilnehmenden mit ihren Ausführungen. Zum Abschluss wurden das Stift und der Stiftgarten besichtigt. r




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