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VCD begrüßt Verzicht auf Vorfestlegung bei ICE-Trasse

OBERNKIRCHEN. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Niedersachsen, begrüßt, dass alle Varianten der in Frage stehenden ICE-Neubaustrecke ohne Vorfestlegung geprüft werden. „Dabei müssen sowohl der Ausbau der Bestandsstrecke als auch verschiedene Neubauvarianten gleichwertig darauf untersucht werden, welche Chancen sie bieten“, erklärt Thomas Stübke, VCD-Ansprechpartner für den Landkreis Schaumburg in einer E-Mail.

veröffentlicht am 26.03.2021 um 10:54 Uhr
aktualisiert am 26.03.2021 um 14:30 Uhr

Aus Sicht des VCD Niedersachsen sollte dabei auch der Verkehr Amsterdam – Osnabrück – Hannover – Berlin mitbetrachtet und spürbar beschleunigt werden.

Für einen viergleisigen Ausbau der Bestandsstrecke müsse diese weitgehend neu gebaut werden, auch die Bahnhöfe und Ortsdurchfahrten. Auch nicht haltende Fern- und Güterzüge würden weiterhin mitten durch Wunstorf, Stadthagen und Bückeburg fahren müssen. Stübke: „Es muss geprüft werden, ob von einer Neubaustrecke mit hohem Tunnelanteil nicht sogar weniger Menschen betroffen sind als von einem Ausbau im Bestand. “

Unzureichend war aus Sicht der Beteiligten, dass der genaue Planungsauftrag weiterhin nicht offengelegt ist. Das würde den Grundsätzen von Transparenz und ergebnisoffener Trassenfindung widersprechen. „Da muss schnell nachgebessert werden, und zwar vom Bundesministerium in Berlin. Aktuell lässt der Bundesverkehrsminister die DB-Planer da viel zu sehr im Regen stehen“, so VCD-Bundesvorsitzende Kerstin Haarmann, die den VCD im Planungsplenum vertritt. tw




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