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So will die Kirchengemeinde feiern

Weihnachten: Ohne „Zutrittskarte“ kein Gottesdienst

OBERNKIRCHEN. Weihnachten steht vor der Tür, und für jede Kirchengemeinde ist dieses Fest die „Jahreshauptversammlung“, wie es Ex-Bergstadt-Seelsorger Herbert Schwiegk einmal genannt hat. Aber in diesem Seuchen-Jahr wird, wie so vieles, auch Weihnachten anders gefeiert als gewohnt.

veröffentlicht am 27.10.2020 um 12:27 Uhr

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Im letzten Jahr haben über 1000 Menschen die Gottesdienste am Heiligabend besucht. Das wird dieses Jahr aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht möglich sein. Die Kirchengemeinde wird um 15 Uhr einen Familiengottesdienst in der Kirche feiern, um 16.30 und um 18 Uhr wird die Christvesper unter freiem Himmel auf dem Kirchplatz gefeiert. Um 23 Uhr findet die Christnacht in der Kirche statt.

Zu den beiden Gottesdiensten um 15 Uhr und 23 Uhr ist eine telefonische Anmeldung erforderlich, da die Platzzahl in der Kirche begrenzt ist. Diese Anmeldung kann vom 7. bis zum 9. Dezember und vom 14. bis zum 16. Dezember jeweils von 10 bis 12 Uhr unter (0 57 24) 39 73 770 vorgenommen werden.

Für die Freiluftgottesdienste um 16.30 und um 18 Uhr werden rund 200 Stühle zur Verfügung stehen. Teilnehmer müssen sich für diese Freiluftgottesdienste persönlich im Gemeindebüro anmelden, die Öffnungszeiten sind dienstags von 10 bis 12 Uhr, donnerstags von 16 bis 18 Uhr und freitags 10 von 12 Uhr. Dort gibt es eine „Zutrittskarte“, die für den Gottesdienst unbedingt mitgebracht und am Eingang abgeben werden muss. Anmeldeschluss ist hierfür der 18. Dezember.

„Mit diesem Verfahren möchten wir längere Warteschlangen am Heilig Abend vermeiden“, sagt Pastor Christoph Klöcker, ohne vorherige Anmeldung kann niemand an den Gottesdiensten teilnehmen: Aufgrund der Corona-Bestimmungen seien der Kirchengemeinde die Hände gebunden.

Außerdem findet am 1. Weihnachtstag um 17 Uhr ein Gottesdienst statt, am 2. Weihnachtstag wird um 10 Uhr ein Gottesdienst mit Abendmahl angeboten.

Dieses Konzept, erklärt Pastor Klöcker, orientiere sich an den zur Zeit der Abfassung des Artikels aktuell geltenden Corona-Regelungen, es könne zu kurzfristigen Änderungen kommen. Man solle sich daher vor Weihnachten über die Homepage und den Schaukasten informieren. Daher gelte: Alle Termine seien unter Vorbehalt, die Besucher sollen sich warm und regenfest anziehen, „wir feiern auch bei Regen draußen“, sagt Klöcker, und draußen werde gefeiert, „draußen, weil wir dort singen dürfen“. Niemand, so sieht es Klöcker, könne sagen, wie die Lage Weihnachten aussehen werde, „wir wollen aber das Beste draus machen und – mit Abstand – schöne, lebendige und festliche Gottesdienste feiern.“




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