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Feuerwerk - das sind die Regeln

Wer Böller-Müll macht, muss ihn auch beseitigen

veröffentlicht am 30.12.2018 um 18:42 Uhr

Wer an Silvester mitböllern will, ist auch für die Sicherheit mitverantwortlich. Foto: leo
Leonhard Behmann

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OBERNKIRCHEN. Das Ordnungsamt der Stadt Obernkirchen weist darauf hin, dass nach dem Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen – gemeint sind Silvesterraketen und Feuerwerksbatterien – im öffentlichen Verkehrsraum Abfälle von den Bürgern beseitigt werden müssen.

„Verpackungsmaterial, Kartons, Flaschen und anderer Müll muss vom Verursacher der Verunreinigung mitgenommen werden“, stellt Andreas Grote klar. In der Vergangenheit sei diese Regelung oftmals ignoriert worden, sagt der Leiter des Ordnungsamtes. Für die Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt bedeutet das viel Arbeit.

Größere Teile, wie die Überreste von Feuerwerksbatterien, kann die Kehrmaschine nicht aufnehmen. Dann müssen Mitarbeiter per Hand die abgebrannten Teile wegräumen, bevor das Reinigungsfahrzeug die Straße säubern kann.

Grote weist zudem darauf hin, dass das Silvesterfeuerwerk nur von Personen abgebrannt werden darf, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die auf den Verpackungen aufgedruckten Gebrauchsanweisungen und Sicherheitshinweise seien unbedingt zu beachten.

In der Nähe von Kirchen, Kinder- und Altersheimen und besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen ist das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen aus Gründen des Lärm- und Brandschutzes verboten. „Besonders brandempfindliche Gebäude oder Anlagen“ sind beispielsweise Häuser mit Reet- oder Strohdächern, Lager brennbarer Flüssigkeiten oder Gastanks. Auch am Klinikum in Vehlen darf keine Pyrotechnik abgefeuert werden.

„Wer Böller wirft, muss einen Mindestabstand von 25 bis 30 Metern zu Gebäuden einhalten. Beim Abbrennen eines Hochfeuerwerks ist ein Mindestabstand von 200 Metern erforderlich“, sagt Grote.




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