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Winterwettbewerbe: Schätzfrage entscheidet über den Sieg

OBERNKIRCHEN. Bei den Kinderfeuerwehren liegen die weiße Gruppe aus Bad Eilsen und der Buchholzer gemeinsam vorn, gleiche Punktzahl, aber einen Gewinner der Winterwettbewerbe muss es ja geben, doch das Los entscheiden lassen wollen die Organisatoren nicht, daher muss eine Schätzfrage her.

veröffentlicht am 08.05.2019 um 00:00 Uhr

Souveräner Sieger bei den Jugendwehren: Das Team aus Gelldorf/Vehlen. Fotos: pr
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Frank Westermann Redakteur zur Autorenseite
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OBERNKIRCHEN. Bei den Kinderfeuerwehren liegen die weiße Gruppe aus Bad Eilsen und die Buchholzer gemeinsam vorn, gleiche Punktzahl, aber einen Gewinner der Winterwettbewerbe muss es ja geben, doch das Los entscheiden lassen wollen die Organisatoren nicht, daher muss eine Schätzfrage her. Und sie dreht sich um das Nudelessen, mit dem alle 16 Winterwettbewerbe abgeschlossen werden. Also: Bei wie viel Nudelessen hat es denn geregnet? Der kleine Feuerlöscher-Steppke aus Bad Eilsen ist sich sicher: bei jedem. Sein Buchholzer Kollege in Blau schätzt, dass es nur 15 Mal waren – und liegt damit an der richtigen Zahl näher dran.

Die Winterwettbewerbe werden mit dem Nachwuchs aus Bad Eilsen und Buchholz durchgeführt, sie dienen dazu, in den dunklen Monaten ein bisschen in Bewegung zu bleiben, es gibt einen nicht zu unterschätzenden Sportteil und einen Orientierungsmarsch, aber hauptsächlich soll der Wettbewerb Spaß machen, erklärt Heiko Schaper als stellvertretender Stadtbrandmeister bei der Übergabe der Pokale und, vielleicht weit wichtiger, Süßigkeiten. Beim Nudelessen haben sich die Teilnehmer in der großen Halle der Stadtwehr versammelt, und Schaper gefällt der Anblick: So viele jugendliche Mitglieder, das ist ebenso schön wie beruhigend.

Bei den Jugendwehren setzt sich Gelldorf/Vehlen durch, gefolgt von Bad Eilsen und Krainhagen/Röhrkasten, bei den Kinderfeuerwehren geht der dritte Platz an Obernkirchen II.

Es ist eine kleine Zäsur, denn eingeladen hatte zum Nudelessen stets Thomas Hose, der aber in diesem Jahr das Sonnenbrink-Restaurant aufgeben wird. Als Dankeschön gab es für den bekennenden Schweden-Fan eine massive Ruhebank aus Holz; ob und wie er sie nach Skandinavien transportieren wird, dürfte eine spannende Frage sein. Bürgermeister Oliver Schäfer rief anschließend die Kinder auf, beim Nudelessen kräftig zuzulangen, und das ließ sich der Nachwuchs nun wirklich nicht zweimal sagen.

Ach ja: Bei 16 Nudelessen hat es zwölf Mal geregnet.




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