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Zum Dritten: Paul O’Brien im Stiftssaal

OBERNKIRCHEN. Vielleicht kann man es so formulieren: Ein Abend und ein Konzert mit Paul O’Brien ist wie eine Nacht mit Kerzen, bequemen Hausschuhen, einem guten Glas Rotwein und einem warmen Gefühl, wie es dies beim guten Buch oder einem guten Film so oft geben kann.

veröffentlicht am 05.02.2019 um 16:03 Uhr
aktualisiert am 05.02.2019 um 17:20 Uhr

Paul O’Brien mag die Atmosphäre im Stiftssaal: Auf seiner diesjährigen Europa-Tour macht er im März dort halt. Foto: pr
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Frank Westermann Redakteur zur Autorenseite
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Er schreibt und singt Lieder, die sich auf sein Publikum beziehen, und er erzählt Geschichten, die manchmal länger sind als die Lieder.

Anlässlich seiner Jubiläumstour – zehn 10 Jahre Deutschland – macht Paul O’Brien auch wieder in der Bergstadt Station, begleitet von zwei befreundeten Musikern: Stefan Pless und Stefan Hagen, der bereits beim letzten Auftritt im Stiftssaal dabei war.

Sein Auftritt ist am Freitag, 15. März, ab 19.30 Uhr im Stiftssaal, und der Vorverkauf, der über die Info-Galerie läuft, hat bereits begonnen.

Und damit heißt es für potenzielle Zuhörer: schnell sein, denn O‘Brien hat sich mit seinen letzten beiden Auftritten eine Fangemeinde erspielt, die weit über die Bergstadt hinausreichte, wie sich gezeigt hat. Erste Anfragen für Karten gab es beim veranstaltenden Kulturfenster schon im September – kaum, dass der Termin abgesprochen war. Die Karten kosten in der Info-Galerie zwölf Euro.

Wer O‘Brien (noch) nicht kennt: Er ist Ire, katholisch, wuchs in England auf, macht Musik in Kanada, wo er lebt, und tourt in Europa, wo er seine meisten Fans in Deutschland findet: Er hat sich seine Fanbasis im Wortsinne im Laufe der Jahre erspielt.

Paul O’Brien schreibt Songs über Menschen, die er getroffen hat, und über Orte, die ihn inspiriert haben. Seine Lieder erzählen Geschichten und er liebt es, wenn seine Zuhörer einstimmen und die Musik alle Menschen im Raum miteinander verbindet. Dabei sind es die schönsten Momente, wenn Publikum und Künstler „eins“ sind und genau das ist es, was O’Brien in jeder seiner Shows zu erreichen versucht – nicht nur in Obernkirchen mit Erfolg. O’Brien hat gerade sein siebtes Soloalbum „Years and not just days“ (Jahre und nicht nur Tage) aufgenommen, es ist stark von akustischem Sound geprägt.

Dass er in seinen Konzerten gerne Welthits anderer Künstler einstreut, ist eine Reminiszenz an seine neue Heimat: Zu hören gibt es daher – unter anderem – „If You Could Read My Mind“ von Gordon Lightfoot oder das unsterbliche „Big Yellow Taxi“ der göttlichen Joni Mitchell – beides Kanadier.




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