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Bündnis "Qualität im Dialog"

10.000 Euro Preisgeld: Auetaler Bündnis gewinnt 2. Platz beim Deutschen Kita-Preis

Am Mittwochabend haben das Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) die Preisträger des Deutschen Kita-Preises 2021 bekannt gegeben. Den zweiten Platz und ein Preisgeld von 10.000 Euro belegen Rinteln, Auetal und Hessisch Oldendorf mit dem Bündnis "Qualität im Dialog". Über 1.200 Kitas und Initiativen hatten sich beworben.

veröffentlicht am 10.06.2021 um 06:30 Uhr
aktualisiert am 10.06.2021 um 10:41 Uhr

Am Mittwochabend haben das Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit weiteren Partnern fünf Kitas und fünf Initiativen aus ganz Deutschland im großen Finale des Deutschen Kita-Preises ausgezeichnet. Mit dabei das Bündnis „Qualität im Dialog“ aus Auetal/Rinteln/Hessisch Oldendorf, das mit einem der vier zweiten Plätze ausgezeichnet wurde. Es konnte sich aus über 1.200 Bewerbungen qualifizieren und wurde zusammen mit 20 weiteren Finalisten in einem mehrstufigen Prozess ausgewählt. Anfang Juni hat dann eine 17-köpfige Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die zehn Preisträger des Deutschen Kita-Preises 2021 ausgewählt.

Das Bündnis „Qualität im Dialog“ aus Auetal, Rinteln und Hessisch Oldendorf zeigt beispielhaft, wie es über drei Kommunen hinweg gelingt, vorhandene Ressourcen in der Zusammenarbeit klug zu nutzen und Qualitätsentwicklung in der frühen Bildung auf höchstem Niveau gemeinsam mit Kindern, Familien und Fachkräften voranzutreiben. Im Fokus stehen dabei Demokratiebildung und Mitbestimmung von Kindern. Auch Familien sind aktiv in die Bündnisarbeit eingebunden und bereichern das Netzwerk mit ihren Erfahrungen und ihrem Engagement.

Glückwünsche von Christine Lambrecht und Elke Büdenbender

Bundesministerin Christine Lambrecht: "Mit der Auszeichnung von guten Kitas und lokalen Bündnissen würdigen wir die vielen Menschen in unserem Land, die mit großem Engagement und mit viel Herzblut für das Wohl unserer Kinder sorgen. In den zahlreichen Kitas und Initiativen für frühe Bildung sind Empathie, umfangreiches Wissen, Kreativität und oft auch Spontanität gefragt. All das, gepaart mit der Bereitschaft immer wieder dazuzulernen, leisten die diesjährigen Finalisten jeden Tag für Kinder und Familien in besonderem Maße. Gerade in der Corona-Pandemie wurden in den Kitas besonders große Herausforderungen bewältigt. Dafür möchte ich allen ganz herzlich danken."

Elke Büdenbender, Schirmherrin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, erklärt: „Jedes Jahr bin ich aufs Neue davon beeindruckt, wie viele großartige Kitas und lokale Bündnisse es gibt, deren Mitarbeitende den Kindern zugewandte, qualitativ hochwertige Arbeit leisten. Dem hat auch die Pandemie keinen Abbruch getan. Viel zu selten bekommen diese engagierten Menschen öffentliche Aufmerksamkeit und unsere Wertschätzung. Deshalb freue ich mich, dass der Deutsche Kita-Preis auch in diesem Jahr diese starken Initiativen sichtbar gemacht hat.“




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