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Stadt perfekt im Zeitplan

20 kleine Stolperfallen innerhalb eines Jahres beseitigt

RINTELN. Gute Nachricht für Rintelns Senioren und alle, die etwas unsicher auf den Beinen sind: Insgesamt 20 Stolperstellen in der Innenstadt sind im Laufe eines Jahres in Ordnung gebracht worden.

veröffentlicht am 08.06.2019 um 00:00 Uhr

Sicher ist sicher: Jetzt warnen taktile Platten auf beiden Seiten vor der Scheibe der Telefonzelle an der Klosterstraße. Foto: tol
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Cornelia Kurth Reporterin zur Autorenseite
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RINTELN. Damit blieb die Stadt perfekt im Zeitplan, der nach einer Begehung mit Senioren- und Behindertenbeirat im vergangenen Frühjahr aufgestellt worden war. Es ging dabei um kleinere Bauarbeiten, die sich meistens innerhalb von ein, zwei Tagen durch die beauftragte Firma Schrell durchführen ließen.

„Wer nicht geh- oder sehbehindert ist, bemerkt solche Stellen kaum“, erklärt Cordula Luedtke-Dommel aus dem Tiefbauamt. „Für Betroffene aber können Unregelmäßigkeiten gefährlich werden. Auch wir sind froh, dass alle Sanierungen so zügig umgesetzt wurden.“

Bei der Begehung im April 2018 waren unter anderem die Initiatoren, Manfred Pollman und Wilfried Althoff aus Behinderten- und Seniorenbeirat, dabei, ebenso wie Tiefbauamtsleiter Uwe Quindt und sein damaliger Kollege Volker Kierat. Zusammen nahmen sie 20 Straßenschäden in eine Liste auf, darunter Absackungen des Gehwegpflasters, holpriges Kleinpflaster, das nun gegen Klinkerpflaster ausgetauscht wurde, defekte Granitbordsteine oder auch zentimeterhohe Reste von Pollern.

Eine nicht unerhebliche Unfallgefahr ging von den durchsichtigen Seitenscheiben der Telefonzelle auf Höhe der Neuen Apotheke aus. Um besonders sehbehinderte Menschen auf die Gefahr einer Kollision aufmerksam zu machen, wurde dort ein Feld mit Noppenplatten verlegt.

Ausdrücklich bedankt sich Manfred Pollmann für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt.

Immer, wenn sie durch die Stadt gehe, achte sie auf weitere „Stolperstellen“, sagt Cordula Luedtke-Dommel. Da sei sie nicht die Einzige. Oftmals melden Bürger Innenstadt-Straßenschäden, entweder direkt beim Baubetriebshof oder bei ihr im Tiefbauamt.

Im nächsten Jahr werde es wieder eine gemeinsame Begehung geben. „Mit dieser Art der Kleinsanierung wird man ja nie wirklich fertig.“




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