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Geschwindigkeitskontrollen im Fokus

30 km/h zu schnell: In Westendorf wird gerast

RINTELN. Am dritten Tag der Verkehrssicherheitswoche des Polizeikommissariats Rinteln standen Geschwindigkeitsüberwachung sowie mobile Kontrollen im Fokus. Vor allem in Westendorf wurden viele Temposünder erwischt:

veröffentlicht am 15.05.2019 um 16:34 Uhr
aktualisiert am 15.05.2019 um 19:00 Uhr

In Westendorf sowie in Todenmann hat die Rintelner Polizei überprüft, ob Lkw und Pkw zu schnell fahren. Symbolbild: Pixabay

RINTELN. Am dritten Tag der Verkehrssicherheitswoche des Polizeikommissariats Rinteln standen Geschwindigkeitsüberwachung sowie mobile Kontrollen im Fokus.

Von 8.30 bis 10.30 Uhr wurde gestern auf der neu ausgebauten Hauptstraße in Todenmann die Geschwindigkeit durch Polizeikräfte aus Rinteln sowie der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg überwacht. Die Straße führt in der Verlängerung in die Kurve der Mindener Straße („Pomona-Kurve“). Hier kam es in den vergangenen Jahren häufig zu Unfällen, vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeiten.

Es gibt immer wieder Bürgerbeschwerden, laut denen in der Ortschaft seit dem Ausbau der Straße gerast werde, vor allem von Lkw-Fahrern. Während der Kontrolle wurden die Beamten durch Bürger diesbezüglich angesprochen. Im Zeitraum der Messung konnte dieser Eindruck bezüglich der Lkw so jedoch nicht bestätigt werden, teilt die Polizei mit. Insgesamt elf Pkw fielen jedoch mit überhöhter Geschwindigkeit auf; die polizeilichen Geschwindigkeitsmessungen werden während der Verkehrssicherheitswoche erst ab einer Überschreitung von elf vorwerfbar gemessenen Stundenkilometern geahndet.

Eine Verkehrsteilnehmerin muss sich neben dem Geschwindigkeitsverstoß nun auch auf ein Strafverfahren einrichten. Sie fuhr eine Fahrzeugkombination aus Pkw und Anhänger, für die sie nicht die benötigte Fahrerlaubnis nachweisen konnte. Ihr wurde die Weiterfahrt vor Ort untersagt.

Im Verlauf des Tages fanden anschließend Geschwindigkeitsüberwachungen in Westendorf statt. Diese ist aufgrund der Bundesstraße 83 und der Kreuzung mit Vorfahrtsregelung innerhalb der Ortschaft besonders unfallgefährdet.

Hier kam es in der näheren Vergangenheit leider auch schon zu folgenschweren Unfällen. Auch hier kann überhöhte Geschwindigkeit als Hauptursache angenommen werden. An der Kontrollstelle konnten insgesamt 18 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden. Davon lagen 16 im Bereich der Verwarnung, zwei im Bereich einer Ordnungswidrigkeitenanzeige, was Bußgeld bedeutet. Die höchste Überschreitung konnte mit 83 Stundenkilometern gemessen werden, dazu müssen drei Stundenkilometer Toleranz abgezogen werden. Der Fahrer muss sich nun auf ein Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt im Flensburger Punktesystem einrichten.

Des Weiteren wurden wieder diverse Gurt- und Handyverstöße geahndet.




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