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Fahranfänger kommt auf Büntekreuzung von der Fahrbahn ab

40-jährige Mutter stirbt nach Verkehrsunfall

RINTELN. Bei einem Verkehrsunfall ist am Samstagnachmittag gegen 16.35 Uhr auf der Büntekreuzung in der Nordstadt eine 40 Jahre alte Fußgängerin von einem Pkw erfasst und so schwer verletzt worden, dass sie trotz Wiederbelebungsversuchen noch an der Unfallstelle starb.

veröffentlicht am 24.06.2018 um 14:26 Uhr
aktualisiert am 24.06.2018 um 16:30 Uhr

Zwischen dieser Lifaßsäule und dem BMW wurde die Fußgängerin eingeklemmt und tödlich verletzt. Foto: red

Die Polizei schilderte den Unfallhergang so: Ein 18-jähriger Fahranfänger wollte mit seinem BMW von der Bahnhofstraße am Kinocenter nach links in die Konrad-Adenauer-Straße einbiegen. Unmittelbar nach dem Abbiegevorgang kam das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab. Auf dem angrenzenden Geh- und Radweg zur Büntebrücke wurde die 40-Jährige von dem Pkw erfasst und zwischen dem Fahrzeug und der dort befindlichen Litfaßsäule eingeklemmt. Trotz sofortiger Reanimation durch Ersthelfer sowie den eintreffenden Notarzt erlag die Frau ihren schweren Verletzungen. Die Wiederbelebungsversuche wurden laut Polizei zunächst von vorbeikommenden Passanten, kurz darauf von den am Unfallort eintreffenden Beamten unternommen. Die Streifenwagenbesatzung sei wenige Minuten nach der Unfallmeldung an der Büntekreuzung gewesen, sagte ein Beamter. Die tödlich verletzte Fußgängerin sei nach Informationen der Polizei Mutter. Sie sei offenbar zum Zeitpunkt des Unfalls allein, ohne Begleitung unterwegs gewesen. Der 18-jährige Fahrer, gegen den jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung läuft, habe unter Schock gestanden, als er erfuhr, dass die Fußgängerin gestorben war. Eine routinemäßige Kontrolle auf Drogen- und Alkoholkonsum bei dem jungen Mann verlief nach Angaben der Polizei negativ. Er wurde nach der Unfallaufnahme ins Klinikum nach Vehlen gebracht. Weshalb er mit dem BMW von der Fahrbahn abgekommen war, darüber hatte das Kommissariat Rinteln am Sonntag noch keine Erkenntnisse. Da die Litfaßsäule nach dem Aufprall nicht mehr standsicher war, wurde der Bauhof gebeten, das schwere Objekt hinzulegen, um eine Gefährdung von Passanten und dem vorbeifließenden Verkehr auszuschließen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bückeburg nahm ein Sachverständiger des Dekra noch am Samstag eine Begutachtung der Unfallstelle vor. Die Ergebnisse der Begutachtung lagen der Polizei am Sonntag noch nicht vor.jan

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