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Arnold Schnittger macht bei seinem Interaktionslauf Station in Rinteln

500 Kilometer – für Behinderte

Rinteln (who). Er ist auf dem Weg von Hamburg ins Ruhrgebiet – und das zu Fuß: Arnold Schnittger, selber Vater eines behinderten Kindes, will mit seinem „Interaktionslauf“ auf die mitunter schwierige Alltagssituation von Familien mit behinderten Kindern aufmerksam machen (wir berichteten). Am Wochenende haben sich Schnittger und seine Mitstreiter Rinteln als Etappenziel auserkoren.

veröffentlicht am 13.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 00:21 Uhr

Arnold Schnittger (l.) läuft von Hamburg bis ins Ruhrgebiet &nda

Von Bad Nenndorf kommend, war Schnittger beim Steinzeichen Steinbergen von Mitarbeitern und Bewohnern der Lebenshilfe Rinteln begrüßt worden, die ihn bis zum Marktplatz begleiteten, wo Ortsbürgermeister Ulrich Goebel die rund 30-köpfige Gruppe aus Wanderern und Rollstuhlfahrern begrüßte. Goebel versicherte, er freue sich, dass Schnittger die Weserstadt als Etappenziel gewählt habe: „Das ist eine tolle Aktion.“

„Wir wollen in den Köpfen der Menschen ein Problembewusstsein für die Schwierigkeiten behinderter Menschen wecken“, erinnerte Schnittger an den Hintergrund der Aktion, bevor er sich mit seinen beiden Begleitern zum Ausruhen ins Übernachtungsquartier bei der Lebenshilfe an der Waldkaterallee begab.

Nächstes Ziel der Wanderung war Bad Salzuflen – und von hier aus geht es weiter bis nach Meerbusch in Nordrhein-Westfalen, wo die Gruppe am 24. Mai ankommt. Das Wander-Tagebuch und mehr Infos im Internet: www.inwendig-warm.de /wordpress/tagebuch/




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